Mohrenmeise

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Mohrenmeise
Mohrenmeise

Mohrenmeise

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
ohne Rang: Passerida
Familie: Meisen (Paridae)
Gattung: Melaniparus
Art: Mohrenmeise
Wissenschaftlicher Name
Melaniparus niger
(Vieillot, 1818)

Die Mohrenmeise (Melaniparus niger; zu lateinisch niger ‚schwarz‘) ist eine ist eine Vogelart aus der Familie der Meisen (Paridae). Ausgewachsen wird dieser Singvögel etwa 16 cm groß.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vögel haben ein schwarzes Rückengefieder, der Bauch ist gräulich bis schwarz gefärbt. Der Kopf, der Schnabel und der Schwanz sind ebenfalls schwarz. Die Beine sind gräulich. Der unter Teil der Flügelschwingen ist weiß mit schwarzen Streifen. Es gibt auch ganz schwarze Exemplare je nach Verbreitungsgebiet. Männchen und Weibchen unterscheiden sich nicht in der Gefiederfarbe.

Verbreitung und Lebensraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mohrenmeise bewohnt die Wälder, Waldränder und lichte Baumbestände im Süden Afrikas, nördlich bis Tansania.

Verbreitungskarte der Mohrenmeise

Lebensweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

eine sitzende Mohrenmeise im Gebüsch

Sie ziehen in kleinen Gruppen auf der Suche nach Nahrung durch die Wälder. Zu ihrer Nahrung zählen kleinere Insekten aber auch Pflanzensamen und Beeren.

Fortpflanzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Fortpflanzungszeiten bilden sie kleine Brutkolonien. Das Weibchen legt 3–4 Eier pro Brut. Die Brutdauer beträgt ca. 2 Wochen, danach verbleiben die Jungen noch bis zu 20 Tage im Nest. Die Jungen werden überwiegend mit Insekten gefüttert. An der Brutfürsorge beteiligen sich auch die Jungen des Vorjahres.

Gefährdung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund ihrer weiten Verbreitung und das für diese Art keinerlei Gefährdungen bekannt sind, stuft die IUCN diese Art als (Least Concern) ungefährdet ein.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mohrenmeise (Melaniparus niger) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christopher M. Perrins: Die große Enzyklopädie der Vögel. Aus dem Englischen, Orbis-Verlag, München 1996, ISBN 3-572-00810-7, S. 299–301.