Monika Dommann

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(2020)

Monika Dommann (* 30. Mai 1966 in Walchwil) ist eine Schweizer Historikerin und Universitätsprofessorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei einem Vortrag zu "Deep Throat" im Rahmen des Porny Days Festivals 2020 in Zürich

Monika Dommann studierte Spanisch in Salamanca sowie Geschichte und Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich. Dort war sie 1997–2003 Assistentin am Historischen Seminar bei Jakob Tanner. Nach der Promotion 2002 arbeitete sie an ihrer Habilitationsschrift, unterstützt durch ein Stipendium des Nachwuchsförderungskredits der Universität Zürich und einen Beitrag des Schweizerischen Nationalfonds. 2009–2012 war sie Förderprofessorin am Historischen Seminar der Universität Basel. Im Mai 2012 habilitierte sie sich an der Universität Zürich. Dort unterrichtet sie seit 2013 als Professorin für Geschichte der Neuzeit am Historischen Seminar. Seit 2016 ist sie zudem Fellow am Collegium Helveticum[1], ausserdem ist sie Ko-Direktorin des Zentrums Geschichte des Wissens der Universität Zürich und der ETH Zürich.[2]

Ihr Forschungsinteresse gilt den Verflechtungen der Alten und Neuen Welt, der Geschichte materieller Kulturen, immaterieller Güter, der Logistik, des Marktes und seiner Grenzen, von Bild- und Tonspeichern sowie der Methodologie und Theorie der Geschichtswissenschaft.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Durchsicht, Einsicht, Vorsicht: Eine Geschichte der Röntgenstrahlen 1896–1963. Chronos, Zürich 2003, ISBN 978-3-0340-0587-6.
  • Autoren und Apparate: Die Geschichte des Copyrights im Medienwandel. Fischer, Frankfurt am Main 2014, ISBN 3-100-15343-X.
  • Herausgeberin zusammen mit Hannes Rickli und Max Stadler: Data Centers. Edges of a Wired Nation, Lars Müller Publishers, Zürich 2020, ISBN 978-3-03778-645-1
  • Herausgeberin zusammen mit Sibylle Marti: Kriegsmaterial im Kalten Krieg. Rüstungsgüter in der Schweiz zwischen Militär, Industrie, Politik und Öffentlichkeit, Themenheft: Itinera. Beihefte zur Schweizerischen Zeitschrift für Geschichte 47, Bern 2020, ISBN 978-3796541049

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Präsenz auf der Website des Collegium Helveticum. Abgerufen am 28. Mai 2018.
  2. ZGW: Leitung. Abgerufen am 2. Oktober 2018.