Montane

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Montane
Gimelle
Die Montane bei Gimel-les-Cascades

Die Montane bei Gimel-les-Cascades

Daten
Gewässerkennzahl FRP36-0430
Lage Frankreich, Region Nouvelle-Aquitaine
Flusssystem Dordogne
Abfluss über Saint-Bonnette → Corrèze → Vézère → Dordogne → Atlantischer Ozean
Quelle im Gemeindegebiet von Saint-Yrieix-le-Déjalat
45° 26′ 30″ N, 1° 58′ 29″ O
Quellhöhe ca. 710 m[1]
Mündung an der Gemeindegrenze von Tulle und Laguenne in die Saint-BonnetteKoordinaten: 45° 14′ 54″ N, 1° 46′ 6″ O
45° 14′ 54″ N, 1° 46′ 6″ O
Mündungshöhe ca. 205 m[1]
Höhenunterschied ca. 505 m
Sohlgefälle ca. 13 ‰
Länge 39 km[2]
Einzugsgebiet 109 km²[2]
Abfluss am Pegel Laguenne[3] MQ
4,09 m³/s
Kleinstädte Tulle

Die Montane ist ein Fluss in Frankreich, der im Département Corrèze in der Region Nouvelle-Aquitaine verläuft. Der Fluss wird dabei während seines Verlaufes unterschiedlich benannt: heißt er am Oberlauf noch Ruisseau de la Gane salée so wird er später zur Montane und in seinem Mündungsabschnitt schließlich zur Gimelle.

Sie entspringt im Gemeindegebiet von Saint-Yrieix-le-Déjalat, im Regionalen Naturpark Millevaches en Limousin, entwässert generell in südwestlicher Richtung und erreicht nach 39[2] Kilometern an der Gemeindegrenze von Tulle und Laguenne als rechter Nebenfluss die Saint-Bonnette, die ihrerseits etwa 500 Meter weiter in die Corrèze mündet.

Orte am Fluss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ökologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fluss und das Tal der Montane um Gimel-les-Cascades bilden ein ca. 615 ha großes Naturschutzgebiet und ist gemäß dem ZNIEFF-Siegel zertifiziert (Zone naturelle dintérêt écologique, faunistique et floristique)[4]. Innerhalb dieses Gebietes befindet sich ein 130 ha großes Areal, das gemäß den Richtlinien von Natura 2000 geschützt ist[5]. Zu diesem Naturraum gehört auch der in der Nähe gelegene Étang de Ruffaud, dessen Abfluss ein Zufluss der Montane ist, der ebenfalls nach ZNIEFF klassifiziert ist[6].

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wasserfälle von Gimel-les-Cascades, mit denen sich die Montane, in drei großen Sprüngen und einem kleinen über insgesamt 143 Meter zu Tale stürzt. Dieser Wasserfall ist seit 1912 als Naturdenkmal in Frankreich klassifiziert.[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b geoportail.fr (1:16.000)
  2. a b c Die Angaben zur Flusslänge beruhen auf den Informationen über die Montane bei SANDRE (französisch), abgerufen am 22. Juli 2011, gerundet auf volle Kilometer.
  3. Banque Hydro - Station P3674010 - la Montane à Laguenne (Synthèse) Jahr 2010
  4. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 4. Dezember 2008 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.limousin.ecologie.gouv.fr
  5. https://inpn.mnhn.fr/site/natura2000/FR7401113
  6. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 4. Dezember 2008 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.limousin.ecologie.gouv.fr
  7. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 30. Juni 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gimellescascades.fr
  8. http://reisen.viamichelin.de/web/Reiseziele/Frankreich-Perigord_Dordogne/Sehenswurdigkeiten-Wasserfalle_von_Gimel_les_Cascades-E70@1@2Vorlage:Toter Link/reisen.viamichelin.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.