Museum Autovision

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NSU-Oldtimer des Museums Autovision
Elektroauto der Detroit Electric; Typisch für das Museum ist die gedrängte Aufstellung, vgl. Nähe des Nachbarautos, Nachbau der Jamais Contente
BMW-Wasserstoffmotor

Das Museum Autovision – Tradition & Forum ist das Privatmuseum des Elektronikunternehmers Horst Schultz in Altlußheim, das sich mit der Geschichte und Zukunft der modernen individuellen Mobilität, insbesondere alternativen Antrieben beschäftigt.

Ausstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte der individuellen Mobilität, größte NSU-Sammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte der Entwicklung der individuellen Mobilität in den letzten 125 Jahren wird erzählt anhand von einigen originalgetreuen Nachbauten wie dem ersten Laufrad des Freiherrn von Drais oder dem Rekordelektroauto La Jamais Contente von Camille Jenatzy von 1899 und exemplarisch mittels der größten privaten Sammlung von Fahrrädern, Motorrädern, Oldtimern und Nachkriegskleinwagen der Firma NSU. Zu den Ausstellungsstücken gehört auch eine Originalausstattung einer NSU-Werkstatt der 1920er-Jahre.

Wankelmotor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum beherbergt die weltweit größte Ausstellung von Wankelmotoren, Wankelautos – Serienfahrzeuge und Prototypen – sowie drei Wankelmotorräder. Unter anderem ist das NSU-Schnittmodell des Ro 80 zu sehen, mit dem NSU das Fahrzeug damals auf der IAA präsentierte.

Modelle und Experimente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gezeigt werden Metallmodelle, mit denen Autobestandteile wie Motor, Differential und Automatikschaltung nachvollzogen werden können, sowie Metallmodelle zum Thema Kraftübertragung. Schließlich stehen Kästen mit vorbereiteten Experimenten zu naturwissenschaftlichen Themen bereit.

Fahrzeuge mit alternativen Antrieben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der großen Wankelausstellung präsentiert das Museum weitere alternative Antriebe, also Elektroautos, ein Brennstoffzellen-Fahrzeug, ein Flüssigasfahrzeug, ein Wasserstoffauto und Hybridfahrzeuge sowie die nötige Infrastruktur. Auch das Einliterauto von VW ist ausgestellt. Ergänzend werden verschiedene Batteriesysteme und auf Schautafeln eine Vielzahl von alternativen Motorkonzepten und Treibstoffen vorgestellt.

Für Inhaber von Elektroautos wird eine Solartankstelle vorgehalten.

Solartankstelle mit 10 und 16-Ampere-Anschluss

Alternative Motorkonzepte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum bietet auf Schautafeln Erläuterungen meist mit Zeichnungen, im Einzelfall mit Metallmodellen, zu alternativen Motorkonzepten. Zu den vorgestellten Rotationsmotoren zählen Sabet-Motor, Hüttlin-Kugelmotor, Schneeberger-Motor, Druckzellenmotor, Wolfhart-Kugelmotor, Impulsmotor, Starrotor-Motor, Quasiturbine und Ballpiston-Motor (reine Studie). Hubkolbenmotoren der Ausstellung sind Gollemotor (ein Gegenkolbenmotor), Strahm-Motor sowie eine Sammeltafel mit 5-Taktmotor (Millermotor), Stelzer-Motor, Erickson-Motor und Druckluft-Motor (Gasexpansionsmotor).

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Museum Autovision – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 49° 17′ 53″ N, 8° 30′ 23″ O