Music Has the Right to Children

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Music Has the Rights to Children
Studioalbum von Boards of Canada
Cover
Veröffentlichung 20. April 1998
Label Warp
Skam Records
Matador Records
Format CD, LP
Genre Elektronische Musik
IDM
Ambient
Trip-Hop
Anzahl der Titel 17 (Originalversion)
18 (Warp-Wiederveröffentlichung, 2004)
Laufzeit 62:58 (Großbritannien)
70:42 (Welt) (Warp-Wiederveröffentlichung, 2004)
Produktion Michael Sandison und Marcus Eoin
Studio Hexagon Sun Studios, Pentland Hills, Schottland
Chronologie
Twoism
1998
Music Has the Rights to Children Geogaddi
2002
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Music Has the Right to Children ist das erste Studioalbum des schottischen Elektroduos Boards of Canada. Das Album wurde in den Hexagon Sun-Studios produziert, dem Studio der Band.Es wurde von Warp Records am 20. April 1998 in Europa und am 20. August 1998 in den Vereinigten Staaten veröffentlicht. Eine Wiederveröffentlichung erfolgte 2004. Das Album gilt als erfolgreichstes und von der Kritik am positivsten bewertetes Album des Duos.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die Lieder auf dem Album nutzen mehrere Feldaufnahmen und intensive Klangmanipulationen.[1] Mehrere Tracks des Albums bestehen aus Sequenzen, Fragmenten oder kompletten Stücken, welche schon einmal von Boards of Canada veröffentlicht wurden. Smokes Quantity erschien erstmals auf dem Album Twoism (1995). The Color of the Fire erschien erstmals in einer kürzeren Version auf A Few Old Tunes als I Love U. Die kurzen Tracks am Ende der Songs Triangles and Rhombuses sowie Sixtyten sind älter als das restliche Album und wurden später auf der inoffiziellen Kompilation Old Tunes veröffentlicht. Dort sind die Tracks separate Titel.

Viele der Samples in den Stücken sind nicht klar zu identifizieren. Der Track Aquarius jedoch nutzt ein Sample vom Song Aquarius/Let the Sunshine In von Galt MacDermot. Der Song stammt aus dem bekannten Musikfilm Hair (1979).

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Digipak-CD der 2004-Wiederveröffentlichung

Mark Richardson von Pitchfork Media schrieb 2004: „"Music has the Right" zeigten, dass Boards of Canada genial mit Texturen umgehen. Hier steckt Gott im Detail.“[2] Pitchfork gab der Platte die seltene Bewertung mit 10,0 von 10,0 möglichen Punkten.

John Bush schieb bei allmusic: „Das ist der pure Geist der Maschinen. Ähnlich wie vergessene, japanische Soundtracks oder einem rostenden Commodore 64, der kurz davor ist, den Geist aufzugeben. [...] Music has the Right to Children ist eine der besten elektronischen Veröffentlichungen 1998.“[3] Bush gab der Platte 5 von 5 Punkten.

Pitchfork platzierte das Album Platz #35 der „100 besten Alben der 90er“,[4] das Mojo Magazine auf Platz #91 der „100 Moderne Klassiker“-Liste. Die Musikzeitschrift New Musical Express nahm das Debütalbum in die TOP 25 der psychedelischen Alben auf, auf der sich unter anderem auch Alben der Byrds, der Beatles oder von My Bloody Valentine finden.

Der Track Rue the Whirl erscheint in der Episode Mettle der britischen Sitcom Spaced.

Der Track Kaini Industries wurde von Bibio für die Warp-Records-Kompilation Warp20 (Recreated) (2009) gecovert.

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Lieder wurden von Michael Sandison und Marcus Eoin komponiert.

  1. Wildlife Analysis - 1.17
  2. An Eagle in Your Mind - 6.23
  3. The Color of the Fire - 1.45
  4. Telephasic Workshop - 6.35
  5. Triangles & Rhombuses - 1.50
  6. Sixtyten - 5.48
  7. Turquoise Hexagon Sun - 5.07
  8. Kaini Industries - 0.59
  9. Bocuma - 1.35
  10. Roygbiv - 2.31
  11. Rue the Whirl - 6.39
  12. Aquarius - 5.58
  13. Olson - 1.31
  14. Pete Standing Alone - 6.07
  15. Smokes Quantity - 3.07
  16. Open the Light - 4.25
  17. One Very Important Thought - 1.14
Bonustrack der Wiederveröffentlichung 2004
18. Happy Cycling - 7.51

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Track Happy Cycling war fälschlicherweise auf 500 Kopien der ersten US-Veröffentlichung des Albums nicht erhalten, obwohl das Cover der CD den Song in der Titelliste aufführte.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ariel Kyrou, Jean-Yves Leloup: Two Aesthetes of Electronic Music, 1998
  2. Übersetzung vom Autor. Englisches Original: Music Has the Right revealed Boards of Canada to be geniuses with texture, where god is in the details.
  3. Übersetzung vom Autor. Englisches Original: This is pure machine soul, reminiscent of some forgotten Japanese animation soundtrack or a rusting Commodore 64 just about to give up the ghost. [...] Music Has the Right to Children is one of the best electronic releases of 1998.
  4. http://pitchfork.com/features/staff-lists/5923-top-100-albums-of-the-1990s/7/