Nadarzyn

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Nadarzyn
Wappen von Nadarzyn
Nadarzyn (Polen)
Nadarzyn
Nadarzyn
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Masowien
Landkreis: Pruszkowski
Geographische Lage: 52° 6′ N, 20° 48′ O52.09388888888920.807222222222Koordinaten: 52° 5′ 38″ N, 20° 48′ 26″ O
Einwohner: 3855 ([1])
Postleitzahl: 05-830
Telefonvorwahl: (+48) 22
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Droga krajowa 8
Droga wojewódzka 720
Nächster int. Flughafen: Warschau
Gemeinde
Gemeindeart: Landgemeinde
Gemeindegliederung: 18 Ortschaften
15 Schulzenämter
Fläche: 73,40 km²
Einwohner: 12.499
(31. Dez. 2013)[2]
Bevölkerungsdichte: 170 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1421052
Verwaltung
Bürgermeister: Janusz Grzyb
Adresse: Mszczonowska 19
05-830 Nadarzyn
Webpräsenz: www.nadarzyn.pl/

Nadarzyn ist ein Dorf im Powiat Pruszkowski in der Woiwodschaft Masowien, Polen. Nadarzyn ist Sitz der gleichnamigen Landgemeinde (gmina wiejska).

Geographie[Bearbeiten]

Nadarzyn liegt 20 km südwestlich von Warschau

Geschichte[Bearbeiten]

Im frühen fünfzehnten Jahrhundert gehörte das Dorf der Familie Nadarzyńskich. 1453 erhielt Nadarzyn vom Herzog von Masowien Boleslaw IV das Stadtrecht nach Kulmer Recht. Das Stadtrecht für Nadarzyn wurde von mehreren polnischen Königen bestätigt. 1469 wurde eine hölzerne Kirche in der Stadt errichtet. Im siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert wechselt der Ort mehrfach den Besitzer. 1806 kam Nadarzyn unter russische Verwaltung. 1869 wurde Nadarzyn auf den Status einer Siedlung zurückgestuft und verlor somit sein Stadtrecht. Bei einem Brand 1915 wurden die hölzernen Gebäude rund um den Markt zerstört.

Von 1975-1998 gehörte Nadarzyn zur Woiwodschaft Warschau.[3]

Gemeinde[Bearbeiten]

Rat der Gemeinde

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde hat eine Flächenausdehnung von 73,4 km². 67 % des Gemeindegebiets werden landwirtschaftlich genutzt, 18 % sind mit Wald bedeckt[4].

Sołectwo[Bearbeiten]

Zur Landgemeinde Nadarzyn gehören insgesamt 18 Dörfer von denen sind die folgenden 15 Schulzenämter Kajetany, Krakowiany, Młochów, Nadarzyn I, Nadarzyn II, Parole, Rozalin, Rusiec, Stara Wieś, Strzeniówka, Szamoty, Urzut, Walendów, Wola Krakowiańska, Wolica. Die Dörfer Kostowiec, Bieliny, Żabieniec sind Schulzenämtern angegliedert.[5]

Bildung[Bearbeiten]

Die Gemeinde verfügt über drei Kindergärten (Przedszkole), fünf Grundschulen (szkoła podstawowa) und eine Mittelschule (gimnazjum).

Verkehr[Bearbeiten]

Die durch Nadarzyn verlaufende Droga krajowa 8 wird später zu einem Teil der Schnellstraße Droga ekspresowa S8.

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nadarzyn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Główny Urząd Statystyczny (GUS) Portret miejscowości statystycznych w gminie Nadarzyn w 2010 r. (Exelsheet, polnisch, abgerufen am 1. September 2013)
  2. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 7. Juli 2014.
  3. Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch) (PDF; 802 kB)
  4. regioset.pl (pl/en)
  5. BIP Biuletyn Informaji Publicznej (polnisch abgerufen 23. Januar 2010)