Neoproterozoikum

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Äonothem Ärathem System Alter
(mya)
später später später
P
r
o
t
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z
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i
k
u
m


Dauer:

1959
Ma
Neoprote­rozoikum
Jungprote­rozoikum
Dauer: 459 Ma
Ediacarium 541

635
Cryogenium 635

720
Tonium 720

1000
Mesoprote­rozoikum
Mittelprote­rozoikum
Dauer: 600 Ma
Stenium 1000

1200
Ectasium 1200

1400
Calymmium 1400

1600
Paläopro­terozoikum
Altprote­rozoikum
Dauer: 900 Ma
Statherium 1600

1800
Orosirium 1800

2050
Rhyacium 2050

2300
Siderium 2300

2500
früher früher früher

Das Neoproterozoikum ist der jüngste Abschnitt des Proterozoikums; mit dieser Ära endet zugleich das Präkambrium (Erdurzeit). Das Neoproterozoikum beginnt etwa vor 1000 Millionen Jahren und endet vor etwa 541 Millionen Jahren.[1]

Biologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während dieser Zeit entstand das vielzellige Leben auf der Erde. Mikroorganismen erschienen auf der Erde erstmals schon vor ca. 3.800 Millionen Jahren. Siehe auch Geologische Zeitskala.

Nachdem im Mesoproterozoikum bereits Einzeller mit Zellkern (Eukaryoten) erschienen waren, entstanden während des Neoproterozoikums mehrzellige Pflanzen und wirbellose Tiere in vielen verschiedenen Stämmen und bildeten die Basis für den Übergang in das Phanerozoikum, beginnend mit dem Kambrium, dem ersten Zeitalter des Erdaltertums (Paläozoikum). Während des Neoproterozoikums kam es wiederholt zur Vereisung der damaligen Äquator-nahen Kontinente, welche als Eiszeiten mit vermutlich globaler Vereisung („Schneeball Erde“) interpretiert werden.[1]

Untergliederung des Neoproterozoikums[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quarzitbank über dem Lewisian-Gneis am Aufschluss der Assyntischen Diskordanz (Schottland)

Die Untergliederung des Neoproterozoikums und angrenzende Zeitabschnitte:[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c J G Ogg, Gabi Ogg und F M Gradstein: A Concise Geologic Timescale. Elsevier, 2016, ISBN 978-0-444-59468-6, S. 23–26, 29–36.