Neugeborenenhörscreening

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Das Neugeborenenhörscreening (NGHS) ist Teil des Neugeborenen-Screenings und umfasst die Untersuchung auf angeborene Hörstörungen bei Neugeborenen in einem Siebtest. Ziel dieser Screeninguntersuchungen ist es, möglichst alle Neugeborenen zu untersuchen. Ein frühes Erkennen einer Hörschädigung verbessert die Chancen, das in rund 98 % der Fälle vorhandene Restgehör bereits während der «kritischen Periode» des Spracherwerbs zu stimulieren.[1]

Essentielle Bestandteile des NGHS sind

  • die Untersuchungen selbst,
  • das Erfassen und Nachverfolgen auffälliger Testergebnisse (sogenanntes Tracking) durch Screeningzentralen
  • Zuführung zu einer fachgerechten Konfirmationsdiagnostik
  • gegebenenfalls die Versorgung schwerhöriger Kinder mit Hörgeräten sowie Einleitung der (Re-)Habilitation.

Die Durchführung der Untersuchung ist so einfach, dass sie auch von nichtärztlichem Personal (z. B. auf der Neugeborenenstation) durchgeführt werden kann.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

In den 1950er Jahren entdeckte die US-amerikanische Sprachheilpädagogin Ciwa Griffiths bei der Versorgung von gehörlosen Säuglingen mit bilateralen Hörgeräten, dass die Hörgeräte nach ein paar Monaten abgesetzt werden konnten, weil die Säuglinge inzwischen aufgrund der Stimulierung ihres Restgehörs mit Hörgeräten und eines Hörtrainings eine normale Hörfähigkeit entwickelt hatten. Weil die damalige Fachwelt ihrer Entdeckung skeptisch gegenüber stand, weil Hörgeräte erst für Kinder ab sechs Jahren empfohlen wurden, führte Griffiths von 1969 bis 1973 eine klinische Studie an 21 gehörlosen Säuglingen durch. Dabei zeigte sich, dass 67 % der Säuglinge, die im Alter bis 8 Monate an der Studie teilnahmen und mit Hörgeräten versorgt wurden, eine normale Hörfähigkeit entwickelten, während das bei keinem der Säuglinge, die erst nach 8 Monaten Hörgeräte erhielten, der Fall war. Es gab Ausnahmen, die wegen neuronalen Defekten (Röteln, Meningitis, Vererbung) weiterhin mit Hörgeräten versorgt werden mussten.[2]

Die Ergebnisse ihrer Studie veranlassten Griffiths sich für Maßnahmen der frühen Prävention bei gehörlosen Säuglingen einzusetzen: Sie kämpfte für die gesetzliche Verankerung des obligatorischen Neugeborenenhörscreenings, förderte die weltweite Verbreitung eines spezialisierten Hörtrainings (auditiv-verbale Therapie) und setzte sich für die technische Verbesserung der damaligen Hörgeräte ein, in dem sie 1977 ein United States Patent für Hilfsmittel und Techniken zum Testen von Neugeborenen auf Hördefizite erwarb. Diese Testverfahren waren vor allem für gehörlose Säuglinge unter acht Monaten wertvoll, weil sie eine Hörgeräteversorgung innerhalb der kritischen Periode von acht Monaten ermöglichten.[3][4]

Eine ähnliche Studie wurde von 1978 bis 1981 durch den Otologen Arpad Götze am Janos Spital in Budapest, Ungarn mit 68 gehörlosen Säuglingen durchgeführt. Die hörgeschädigten Säuglingen wurden teilweise bereits ab dem Alter von zwei Monaten mit zwei HdO-Hörgeräten versorgt und erhielten eine Hörerziehung. Nach zwei bis 22 Monaten hatten 51 (75 %) Kinder eine annähernd normale Hörfähigkeit entwickelt und sie duldeten das Hörgerät nicht mehr. Die übrigen 17 Kinder hatten gehörlose Eltern oder erhielten ihre Hörgeräte erst nach 8,5 Monaten.[5]

Die Forschungsergebnisse von Griffiths und Götze stimmen mit der neueren Forschung auf dem Gebiet der experimentellen Neurophysiologie überein, die die Existenz einer kritischen und einer sensitiven Periode in der Entwicklung des Menschen nachweist.[6]

In vielen Staaten wird das NGHS schon längere Zeit durchgeführt, so z. B. in Belgien, Dänemark, Kuba, den USA. In weltweit 46 Staaten ist das NGHS gesetzlich verankert (Stand 2009). 1998 wurde auf europäischer Ebene bei der European Consensus Development Conference on Neonatal Hearing Screening im Mai 1998 in Mailand ein Konsensus-Statement zur Durchführung eines universellen NGHS verfasst.[7] 2009 befasste sich auch die WHO bei einer Tagung in Genf mit dem Thema, um Vorgehensweisen international zu vereinheitlichen.[8]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland wurde zwar schon 2004 ein interdisziplinäres Statement zum NGHS in Deutschland verabschiedet,[9] aber es gab bis 2009 nur vereinzelt in einigen Regionen ein organisiertes NGHS. Vorreiter in der Ausführung war das Land Hessen, in dem 2006 ein flächendeckendes, strukturiertes NGHS über eine Screening-Identifikationsnummer eingeführt wurde.[10] Später kamen Teile von Bayern, Hamburg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen in eigenen, überwiegend privat finanzierten Projekten hinzu. Bis zum 1. Januar 2009 war das Hörscreening in Deutschland somit eine freiwillige Leistung z. B. der Entbindungskrankenhäuser, die entweder als kostenloser Service angeboten wurde oder über die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) abgerechnet bzw. in einigen Regionen durch Sponsoring ermöglicht wurde. Nach Änderung der Kinderrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) am 19. Juni 2008[11] ist die Untersuchung zwar seit dem 1. Januar 2009 bundesweit eine Regelleistung für die gesetzlich Krankenversicherten, eine regelhafte Vergütung erfolgte aber erst 21 Monate später ab dem 1. Oktober 2010 durch Einführung von Abrechnungsziffern im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM). Bisher wurde für den stationären Bereich keine verbindliche Vergütungsvereinbarung mit den gesetzlichen Krankenkassen erzielt.

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits 1995 wurde mit dem Millstädter Konzept ein universelles NGHS für Österreich seitens der Österreichischen HNO-Gesellschaft vorgeschlagen. Es umfasste jedoch für gesunde Neugeborene nur eine einseitige Hörmessung, lediglich Risiko-Neugeborene wurden beidseitig untersucht. Seit 2003 werden die Ergebnisse offiziell im Mutter-Kind-Pass erfasst. Eine Studie zehn Jahre nach Einführung des NGHS konnte u. a. ein gesenktes Erkennungsalter für Hörstörungen nach Einführung des NGHS bestätigen.[12]

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Ende der 1990er Jahre hat sich das Neugeborenenhörscreening in der Schweiz immer mehr verbreitet. Eine Arbeitsgruppe der Kommission für Audiologie und Expertenwesen der Schweizerischen ORL-Gesellschaft hat 1999 in Zusammenarbeit mit den Schweizerischen Gesellschaften für Pädiatrie und Neonatologie eine Empfehlung zur Durchführung des Hörscreenings bei allen Neugeborenen erarbeitet. Bei Neugeborenen im Spital wird eine Messung der otoakustischen Emissionen (OAE) durchgeführt, die nötigenfalls vor Spitalaustritt wiederholt werden kann. Der Screeningtest gilt als bestanden, wenn der OAE-Nachweis auf mindestens einem Ohr positiv ist.

Eine Umfrage bei allen 118 Kliniken, in denen landesweit Kinder geboren werden, ergab, dass im Jahre 2008 bei mehr als 80 % der Neugeborenen in der Schweiz ein Hörscreening durchgeführt wurde. 2 % der Kinder hatten das Screening nicht bestanden und mussten einer pädaudiologischen Nachuntersuchung zugeführt werden.

Eine Voraussetzung für die flächendeckende Durchführung des Hörscreenings in der Schweiz ist die Übernahme der Untersuchungskosten als Pflichtleistung der Krankenkassen (Grundversicherung).[13]

Vereinigte Staaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben Ciwa Griffiths setzte sich die an der University of Colorado lehrende Audiologin Marion Downs (1914–2014) seit den frühen 1960er Jahren für ein allgemeines Neugeborenenhörscreening ein. Sie versuchte die Fachwelt während 30 Jahren zu überzeugen, den Test in den Spitälern einzuführen und Säuglinge mit Hörgeräten zu versorgen, wenn sich ein Hörverlust zeigte.[14]

Häufigkeit von angeborenen Hörstörungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Prävalenz beträgt bei reifen Neugeborenen 2–3:1000, in Risikogruppen (z. B. Frühgeborene, bei bestimmten Erkrankungen oder Problemen während der Schwangerschaft, der Geburt bzw. der Perinatalperiode) ca. 10-mal höher (20–30:1000).

Das flächendeckende Neugeborenenhörscreening ist sinnvoll, weil unerkannte, bei Geburt bestehende Hörstörungen zu Entwicklungsstörungen, besonders der Sprachentwicklung führen. Sie ermöglicht eine Intervention (Therapie usw.) in der «kritischen Phase» bis zum achten Lebensmonat, die für eine optimale Lautsprachentwicklung entscheidend ist.

Das mittlere Lebensalter bei Erkennung einer angeborenen Schwerhörigkeit betrug nach einer Untersuchung 2005 in Hessen ohne vorheriges NGHS 39 Monate, mit NGHS 3 Monate.

Methoden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt zwei international anerkannte Methoden, dieses Screening bei Neugeborenen durchzuführen:

  1. Otoakustische Emissionen (OAE)
  2. frühe akustisch evozierte Potenziale (BERA, AEP)

Vor- und Nachteile der beiden Methoden sind in der medizinischen Literatur vielfach beschrieben, besonders hinsichtlich medizinischer, methodischer und ökonomischer Aspekte, hier kurz zusammengefasst:

  • OAE: die Messung ist relativ schnell durchführbar, bei lauteren Umgebungsgeräuschen problematisch, sie erfasst nur einen Teil der möglichen Schwerhörigkeitsformen (nur einen häufigen Typ der cochleären Schwerhörigkeit), Mittelohrprobleme können ein auffälliges Ergebnis auslösen, somit eine Innenohrschwerhörigkeit vortäuschen oder verschleiern.
  • BERA als AABR (automatisierte Form der BERA) mit etwas größerem Materialverbrauch und etwas längerer Messdauer. Hiermit werden alle peripheren Schwerhörigkeitsformen und zusätzlich neurale Schwerhörigkeiten erfasst; bei der AABR besteht ebenfalls die Gefahr, bei Mittelohrproblemen unzutreffende Ergebnisse zu erhalten.

Durchführung in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Hörschwellengrenze ist, wie international üblich, ein Grenzwert von 35 dB (HL) festgelegt, jeder höhere Wert gilt als auffällig und muss weiter geklärt werden. In Deutschland muss immer beidohrig gemessen werden.

In dem Beschluss des G-BA zur Kinderrichtlinie ist festgelegt, unter wessen Verantwortung, innerhalb welcher Fristen, durch welche Methoden die Untersuchungen durchgeführt werden müssen. Vorgabe ist, dass 95 % aller Neugeborenen untersucht werden, dabei dürfen maximal 4 % primär auffällig sein (ausgehend von der Prävalenz für angeborene Hörstörungen). Der die Kindervorsorgeuntersuchung „U3“ durchführende Arzt hat die Aufgabe, zu kontrollieren, ob eine Untersuchung stattgefunden hat und diese dann gegebenenfalls sofort einzuleiten. Hintergrund dieser Vorgaben ist das Ziel, schwerhörige Neugeborene frühzeitig zu erfassen und dann ebenfalls frühzeitig mit Hörgeräten zu versorgen, damit die Entwicklung, insbesondere die Sprachentwicklung möglichst normal verlaufen kann.[15]

Zur Konfirmationsdiagnostik zugelassen sind laut G-BA-Beschluss nur Fachärzte für Phoniatrie und Pädaudiologie und pädaudiologisch versierte HNO-Ärzte. Die wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Berufsverbände der beiden beteiligten Fachgruppen in Deutschland haben ein zweistufiges Nachsorgekonzept entwickelt. Durch ein Netz an Diagnostikstellen wird zunächst möglichst schnell und wohnortnah in der ersten Stufe der Diagnostik (FU-1) nach nicht erfolgreicher Erstuntersuchung entweder eine Hörstörung ausgeschlossen, oder – bei weiterhin auffälligen Ergebnissen – der Patient an eine FU-2-Stelle weitergeleitet, die dann mit entsprechender Geräteausstattung und Fachkompetenz die Weiterbetreuung einschließlich der Hörgeräteversorgung übernehmen kann. Es wurden dazu für die einzelnen Diagnostikstufen (FU-1 und FU-2) verbindliche Kompetenz- und Ausstattungsstandards festgelegt.[16]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der HNO-Facharzt Viktor Urbantschitsch (1847–1921) wies 1895 auf seine Forschungsergebnisse hin, die zeigten, dass das Restgehör von gehörlosen Kinder mit einem gezielten Lautsprachentraining (ortho-phonetische und ortho-akustische Übungen) stimuliert und so das Hörvermögen verbessert werden konnte. Obwohl Urbantschitschs Erfolge angezweifelt wurden, führten sie zur unisensorischen Hörerziehung mit elektronischen Hörgeräten und von dieser zur auditiv-verbalen Therapie. Susann Schmid-Giovannini begann 1949 in Wien anhand der Methode von Urbantschitsch eine auditiv-verbale Therapie zu entwickeln.
  2. Ciwa Griffiths, J. Ebbin: Effectiveness of early detection and auditory stimulation on the speech and language of hearing impaired children. HEAR Center 1978.
  3. Peter Allhoff u. a.: Krankheitsverhütung und Früherkennung: Handbuch der Prävention. Springer Verlag, Berlin 1993, ISBN 3-662-08216-0: Kindliche Hörstörungen sind insbesondere wegen der schwerwiegenden Folgen für das betroffenen Kind und seine soziale Umgebung von grosser Bedeutung. Dabei stehen die Folgeschäden im Vordergrund in Form unzureichenden oder fehlenden aktiven und passiven Spracherwerbs und dadurch bedingter mangelnder geistiger und sozialer Entwicklung. Diese Folgeschäden können nur dann verhindert werden, wenn die Hörstörung vor dem 8. Lebensmonat erkannt wird.
  4. Susann Schmid-Giovannini: Auswirkungen einer aural-oralen Frühtherapie auf die Persönlichkeitsentwicklung und den Lernerfolg hörgeschädigter Kinder. In: Sozialpädiatrie. 12, 1982.
  5. Fachportal Pädagogik: Arpad Götze: Wahre Habilitation hörgeschädigter Säuglinge. In: Hörgeschädigte Kinder. 20, 1983, S. 173–177.
  6. Mit der Studie über kindliches Lernen von 2000 wies Alison Gopnik von der University of California nach, dass sieben Monate alte japanische und amerikanische Babys gleich gut zwischen „R“ und „L“ unterscheiden konnten, was nach zehn Monaten bei den japanischen Babys nicht mehr möglich war. Diese Studie bestätigt Ergebnisse der Hirnforschung, dass sich das Gehirn, gesteuert durch die Ohren, auf die Muttersprache spezialisiert und deshalb fremde Laute, die es in der Sprachumgebung nicht hört, nach dem 8–9 Lebensmonat einschränkt. Bei gehörlosen Kindern, die gar keinen sensorischen Input erhalten, ist die Einschränkung noch massiver. Asiaten können kein „R“ aussprechen
  7. Text des Konsensus auf Deutsch
  8. Neonatal and infant hearing screening. Current issues and guiding principles for action. Outcome of a WHO-Informal consultation held at WHO Headquarters, Geneva, Switzerland, November 9th-10th, 2009. Geneva, World Health Organization; 2010
  9. Interdisziplinäre Konsensus-Konferenz für das Neugeborenen-Hörscreening. In: HNO. 52(11), Nov 2004, S. 1020–1027. PMID 15492906
  10. K. Neumann, M. Gross, P. Böttcher, H. A. Euler, M. Spormann-Lagodzinski, M. Polzer: Effectiveness and efficiency of a universal newborn hearing screening in Germany. In: Folia Phoniatr Logop. Band 58, Nr. 6, 2006, S. 440–455, PMID 17108701.
  11. Beschlusstext des G-BA
  12. Viktor Weichbold, Doris Nekahm-Heis, Kunigunde Welzl-Müller: Zehn Jahre Neugeborenen-Hörscreening in Österreich. Eine Evaluierung. In: Wiener Klinische Wochenschrift. Band 117, Nr. 18, 2005, S. 641–646, doi:10.1007/s00508-005-0414-z.
  13. German Medical Science: Aktueller Stand der Neugeborenen-Hörscreenings in der Schweiz
  14. Lucinda Childs: Early amplification for deaf children. Texas Women`s University, Denton 1978.
  15. Konsensuspapier der DGPP (PDF 273kB)
  16. Infoseite mit Details zu FU-Qualifikationen, Karte von FU-Stellen
Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!