Nicola Baumann

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Nicola Baumann, 2010

Nicola Baumann (* 10. März 1985 in München) ist eine deutsche Kampfpilotin der Bundeswehr und angehende Astronautin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicola Baumann begann im Alter von 16 Jahren mit dem Drachenfliegen. Da sie für eine Stelle als Pilotin der zivilen Luftfahrt nach eigenen Angaben 5 cm zu klein war, bewarb sie sich bei der Bundeswehr, wo sie 2004 bei der Luftwaffe anfing. Baumann ist eine von wenigen Kampfpilotinnen der Bundeswehr und eine von drei Frauen, die den Eurofighter fliegen dürfen. Vorher flog sie einen Panavia Tornado. Sie hat den Dienstrang Major und ist beim Taktischen Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“ auf dem Fliegerhorst Nörvenich stationiert. Baumann studierte im Fernstudium Maschinenbau.

Geplanter Einsatz als Astronautin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der privat finanzierten Kampagne Die Astronautin wurde Baumann unter mehr als 400 Bewerberinnen als eine von zwei Finalistinnen ausgewählt.[1] Zusammen mit Insa Thiele-Eich, Tochter des Astronauten Gerhard Thiele, beginnt sie im August 2017 eine Raumfahrer-Ausbildung im russischen Ausbildungszentrum im Sternenstädtchen bei Moskau, die durch Crowdfunding finanziert wird.

Eine der beiden Frauen soll Deutschlands erste Astronautin werden. Geplant ist ein Kurzzeitaufenthalt von etwa zehn Tagen auf der ISS im Jahr 2020Vorlage:Zukunft/In 3 Jahren. Der rund fünfzig Millionen Euro teure Flug soll durch Spenden finanziert werden.[2]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicola Baumann ist liiert und lebt in Köln.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks und Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nicola Baumann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Astronautin: Die Astronautin: Zwei Kandidatinnen setzen sich im Auswahlverfahren durch. 19. April 2017, abgerufen am 17. Juli 2017 (PDF).
  2. Nicola Baumann und Insa Thiele-Eich. Zwei Frauen für das All, Deutschlandfunk am 15. Juli 2017, abgerufen am 16. Juli 2017