Oğuz Büyükberber

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Oğuz Büyükberber (* 1970 in Kayseri) ist ein türkischer, mittlerweile in den Niederlanden lebender Musiker (Klarinetten, Electronics, auch Altsaxophon, Flöte, Piano, Keyboard), der in seinem Spiel Jazz und Improvisation mit türkischer und zeitgenössischer Musik verbindet.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Büyükberber absolvierte 1994 zunächst ein Designstudium an der Mimar Sinan Üniversitesi, wo er in einem universitätsinternen Wettbewerb als bester Klarinettist ausgezeichnet wurde. Als Musiker arbeitete er zuerst mit der Yeşil Uzumler Modern Dance Group, bevor er seine eigene Band Kaçan Keçi gründete.[1] 1997 trat er erstmals mit Ayşe Tütüncü auf, deren Trio er lange angehörte. Sowohl im Jahr 1999 als auch 2000 wählten ihn die Leser der türkischen Jazzzeitschrift Jazz Dergisi zum besten Bassklarinettisten.

Am Conservatorium van Amsterdam studierte Büyükberber Bassklarinette bei Harry Sparnaay und Komposition bei Theo Loevendie (Bachelor 2005, Master 2007). Im Laufe seiner Karriere arbeitete er u. a. mit Simon Nabatov, Gerry Hemingway, Guus Janssen, Claudio Puntin, Sophie Hassfurther und Wolfgang Reisinger. In seine eigenen Projekte bezieht er auch Bildende Kunst ein.

Büyükberber präsentierte sich auf dem Istanbul International Jazz Festival, dem Talos Festival, dem North Sea Jazz Festival ebenso wie auf dem Traumzeit-Festival. Im Bereich des Jazz war er zwischen 1995 und 2011 an 17 Aufnahmesessions beteiligt.[2]

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Oğuz Buyukberber/Sarp Maden/Ateş Tezer/Mahmut Yalay: Lodos (Ada Muzik, 1997)
  • Oğuz Buyukberber/Çağlayan Yıldız: A Z (Ada Muzik, 1997)
  • Velvele (Ada Muzik, 1999)
  • Canlı (Ada Muzik, 2003)
  • Oğuz Büyükberber/Umut Çağlar/Korhan Erel/Florent Merlet: Twentyeight-Twelve-Twothousandeight (Re:konstruKt, 2009)
  • Live at Nardis Jazz Club (Focam, 2010)[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Akbank Jazz Festival 2006
  2. Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen 26. Oktober 2014)
  3. Nur das erste Stück präsentiert Büyükberber (Solo)