Oh Jonathan – oh Jonathan!

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Filmdaten
OriginaltitelOh Jonathan – oh Jonathan!
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ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1973
Länge97 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
Stab
RegieFranz Peter Wirth
DrehbuchFranz Peter Wirth
Hanns Kräly
ProduktionManfred Barthel
Lutz Hengst
für Terra-Filmkunst, (Berlin)
MusikHorst Jankowski
KameraGernot Roll
SchnittMargot von Schlieffen
Besetzung

Oh Jonathan – oh Jonathan! ist ein deutscher Kinofilm des Regisseurs Franz Peter Wirth aus dem Jahr 1973. Es handelt sich dabei um eine Neuverfilmung der US-amerikanischen Filmkomödie Die ewige Eva aus dem Jahr 1941. Die Uraufführung fand am 10. Mai 1973 in München statt.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Sterbebett bittet der Konsul und Millionär Jonathan Reynold seinen verwöhnten Sohn Tobias, ihm nun endlich seine Braut vorzustellen. Doch die mondäne Gloria ist unauffindbar. Also zerrt Tobias die Sängerin und Garderobiere Eva Schmidt herbei. Der sterbende Konsul ist von der herzlichen, natürlichen Frau so angetan, dass seine Lebensgeister zurückkehren. Als er ein großes Fest anberaumt, hat der Sohn zwei Probleme: Er kann dem gebrechlichen Vater nicht die Wahrheit sagen, denn dies verbietet kategorisch sein Arzt Dr. Heizer. Andererseits will Gloria nicht einfach auf Tobias verzichten, aber auch Eva gefällt ihre Rolle sichtlich gut.

So entspinnt sich eine Verwechselungskomödie, bis der Konsul die wahre Identität von Eva Schmidt erfährt. Dieser versucht nun alles, damit Tobias erkennt, dass Eva als Auserwählte viel besser zu ihm passt. So verhindert er Evas Abfahrt nach Schleswig und lädt sie in sein bevorzugtes Lokal ein. Beim Anblick des Samba tanzenden „schwerkranken“ Konsuls erleidet Dr. Heizer einen Nervenzusammenbruch. Nachdem Jonathan einem Pressefotografen mitteilt, dass Eva seine zukünftige Schwiegertochter sei, und diese Nachricht in einem Boulevardblatt erscheint, verlassen Gloria und ihre Mutter daraufhin München, sodass Evas und Tobias’ Verbindung nichts mehr im Wege steht.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Im Stil eines Verwechslungsschwanks inszeniert, ansehnlich wegen der schauspielerischen Leistung Heinz Rühmanns.“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Oh Jonathan – oh Jonathan! In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins; abgerufen am 21. Juli 2017.