Ole Schröder (Politiker)

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Ole Schröder (2013)
Schröder auf dem CDU-Parteitag 2012

Ole Schröder (* 27. August 1971 in Hamburg) ist ein deutscher Politiker (CDU). Seit 2009 ist er Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern.

Leben, Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]

Nach dem Abitur 1991 am Wolfgang-Borchert-Gymnasium in Halstenbek leistete Schröder seinen Wehrdienst als Soldat auf Zeit bei der Luftwaffe ab und begann 1992 ein Studium der Rechtswissenschaften, das er 1997 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. Anschließend studierte er an der Universität Stellenbosch in Südafrika und erwarb dort 1998 den Grad eines LL.M. 2000 promovierte er zum Dr. jur. mit einer Arbeit zum Thema Recht der Vertriebsorganisation im deutsch-südafrikanischen Handelsverkehr. Nach dem Referendariat legte Schröder 2001 auch das zweite Staatsexamen ab und war danach bis Oktober 2009 als Rechtsanwalt im Hamburger Büro der Kanzlei White & Case tätig.

Schröder ist mit der ehemaligen Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Kristina Schröder, geb. Köhler, verheiratet.[1] Gemeinsam haben sie eine Tochter, die im Juni 2011 geboren wurde.

Partei[Bearbeiten]

Schröder ist seit 1989 Mitglied der CDU und engagierte sich zunächst in der Jungen Union. Er war von 2000 bis 2005 stellvertretender Vorsitzender und ist seit 2005 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Pinneberg.

Abgeordneter[Bearbeiten]

Schröder ist seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Er zog 2002 über die Landesliste Schleswig-Holstein und sowohl 2005 als auch 2009 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Pinneberg in den Bundestag ein. Im September 2009 erreichte er 40,8 % der Erststimmen.

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Schröder ist Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag.

Öffentliche Ämter[Bearbeiten]

Seit 2009 ist er parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern im zweiten Kabinett Merkels sowie seit 2013 im dritten Kabinett Merkels.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ole Schröder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Spiegel Online: Familienministerin Köhler heißt jetzt Schröder