Frankfurt School of Finance & Management

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Frankfurt School of Finance & Management
Logo
Motto German Excellence. Global Relevance.
Gründung 1957
Trägerschaft privat
Ort Frankfurt am Main
Bundesland HessenHessen Hessen
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Präsident und Vorsitzender der Geschäftsführung Nils Stieglitz
Studenten 2.436 (WS 2018/19)[1] (hinzu kommen bundesweit ca. 3.100 Teilnehmer in den berufsbegleitenden Programmen)
Mitarbeiter 480
davon Professoren 67
Jahresetat 77,7 Mio. EUR (2018)
Website www.frankfurt-school.de

Die Frankfurt School of Finance & Management ist eine private, staatlich anerkannte Wirtschaftsuniversität. Träger ist die Frankfurt School of Finance & Management gemeinnützige GmbH. Sie hat im Bundesgebiet mehrere Außenstellen.[2]

Gemäß internationalen Hochschulrankings ist die Frankfurt School of Finance & Management eine der führenden Hochschulen in Europa im Bereich Wirtschaft und Management.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hochschule ging am 17. Januar 2007 aus der Bankakademie und der Hochschule für Bankwirtschaft (HfB) hervor. Die HfB ihrerseits wurde 1990 als Fachhochschule mit dem Schwerpunkt Banken und Finanzwirtschaft gegründet und 2004 in eine wissenschaftliche Hochschule überführt.

1957 wurde der Bankakademie e. V. vom Gabler Verlag in Wiesbaden gegründet. 1966 wurde der Verein mit regionalen Verbänden des privaten Kreditgewerbes und dem Verband der Genossenschaftsbanken als Mitgliedern neu gegründet und bot Weiterbildungen zum Bankfachwirt und zum Bankbetriebswirt an. In den 1970er Jahren wurde das Spektrum zudem um ein Managementstudium mit dem nicht-akademischen Abschluss „diplomierter Bankbetriebswirt“ erweitert.

Unter dem Dach der Bankakademie wurde 1990 die Hochschule für Bankwirtschaft (HfB) gegründet. 1994 schlossen die ersten 35 Studenten als Diplom-Betriebswirte (FH) ab. Der wesentliche Unterschied des Bildungsangebots im Vergleich zu anderen privaten (Fach-)Hochschulen lag darin, dass das betriebswirtschaftliche Studium mit der Möglichkeit paralleler Berufspraxis in Teilzeit verbunden war, ohne dass der Studiumumfang selbst gekürzt wurde.

Neuer Campus der Frankfurt School

Im Rahmen des Bologna-Prozesses führte die HfB im Jahr 2000 das Bachelor- und Master-System ein. Das Modell der berufsintegrierten akademischen Ausbildung wurde in das berufsintegrierte Studium zum Bachelor bzw. Master of Science übernommen. Daneben wurden zunehmend mehr klassische Vollzeitstudiengänge eingeführt, die einen internationalen Fokus hatten. 2001 bezog die HfB ihren neuen Campus im Frankfurter Ostend. 2003 graduierten die ersten Masterstudenten.

Zum 3. November 2004 wurde die HfB in eine wissenschaftliche Hochschule überführt. 2007 wurden beide Einrichtungen unter dem gemeinsamen Dach der Frankfurt School of Finance & Management vereint. Seit Januar 2008 ist die Frankfurt School of Finance & Management eine gemeinnützige GmbH, die von der gleichnamigen Stiftung getragen wird.

Derzeit verfügt die Frankfurt School über 67 Professorinnen und Professoren.[3] Sowohl in den Vollzeit- als auch in den berufsbegleitenden Studiengängen liegt der inhaltliche Schwerpunkt inzwischen auf der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre. Die ehemals alleinigen, namensgebenden Schwerpunkte Finanzdienstleistung und Management prägen zwar nach wie vor alle Studiengänge, werden aber inzwischen primär über Wahlmodule und spezialisierte Masterstudiengänge angeboten. Die Quote der Absolventen der Frankfurt School, die in die Industrie gehen, lag zuletzt bei ca. 5 %.[4] Die Frankfurt School of Finance & Management arbeitet mit rund 120 Partneruniversitäten zusammen.

Die Bildungseinrichtung ist zum Wintersemester 2017/18 an den Campus Adickesallee im Frankfurter Nordend umgezogen. Der Neubau entstand 2014 bis 2017 auf dem Gelände der ehemaligen Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main.[5]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschäftsleitung besteht aus dem Präsidenten und Vorsitzenden der Geschäftsführung Nils Stieglitz. Dem Präsidium gehören auch die Vizepräsidenten Fatma Dirkes (Vizepräsidentin und Direktorin International Advisory Services), Claus Rerup[6] (Vizepräsident Akademische Angelegenheiten), Angelika Werner (Vizepräsidentin Strategic Relation), Jörg R. Werner (Vizepräsident Degree Programmes) sowie Karolina Kristic (Kanzlerin und CFO), Jovana Karajanov (Chief Information Officer) und Oliver Matthews (Chief Marketing Officer) an.[7]

Die Wissenschaftler der Frankfurt School sind in sechs sogenannten Departments organisiert.[8]

Department Leiter Professoren Honorarprofessoren sonstige hauptamtliche Lehrkräfte
Finance Tobias Berg 19 0 2
Management Selin Atalay 21 1 3
Economics Markus Reisinger 8 2 1
Accounting Frank Ecker 6 1 0
Legal Studies & Ethics Gregory Wheeler 7 0 0

Akademische Programme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bachelor und Master[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Frankfurt School bietet einen Studiengang Bachelor of Science (BSc) in Business Administration an, der sieben Semester und 210 ECTS Credit Points umfasst. Hierbei kann aus einer Auswahl aus verschiedenen Vertiefungen, der Unterrichtssprache und dem Zeitmodell gewählt werden. Drei Programmvarianten sind in Zusammenarbeit mit einem Kooperationspartner möglich, d. h., sie verbinden Berufstätigkeit mit Studium. In den berufsbegleitenden Studienprogrammen kooperiert die Frankfurt School mit großen Banken wie der Deutschen Bank, der Commerzbank, der KfW, der DZ Bank und der KPMG. Die Kooperationspartner stellen die Arbeitsplätze bereit. Neben ihrem Gehalt bekommen die Studierenden von ihren jeweiligen Arbeitgebern einen Teil der Studiengebühren erstattet. Zudem bietet die Frankfurt School noch den Studiengang Bachelor in Computational Business Analytics (BSc) an, der sich an Studierende, die eine dynamische, technologieorientierte Karriere anstreben richtet und den Studiengang Management, Philosophy & Economics (BSc), der die wissenschaftliche Stringenz der Ökonomie und die analytische Schärfe der Philosophie mit einer umfassenden Ausbildung in Betriebswirtschaftslehre verbindet. Alle Programmvarianten beinhalten außerdem ein Auslandspraktikum sowie mindestens ein Semester Auslandsstudium an einer der Partnerhochschulen der Frankfurt School. Die Varianten sind:

  • Banking and Finance (englischsprachig)
  • International Management (englischsprachig; zwei Auslandssemester; es ist möglich, an bestimmten ausländischen Partnerhochschulen einen Doppelabschluss zu erwerben)
  • Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschaftsprüfung (deutsch- und englischsprachig)
  • Betriebswirtschaftslehre (deutsch- und englischsprachig; berufsbegleitend)
  • Wirtschaftsinformatik (deutsch- und englischsprachig; berufsbegleitend)
  • Management, Philosophy and Economics (deutsch- und englischsprachig (bis Intake 2016), seit 2017 englischsprachig)
  • BWL für Professionals (überwiegend deutschsprachig; verkürztes Studium für Bankfachwirte und Bankbetriebswirte)

Die Bildungseinrichtung bietet darüber hinaus Masterprogramme an und verleiht die akademischen Grade Master of Science (M.Sc.), Master of Business Administration (MBA) und Master of Laws (LL.M.):

  • Master in Auditing (MSc)
  • Master in Applied Data Science (MSc)
  • Master in Corporate Performance & Restructuring (MSc)
  • Master of Finance (MSc)
  • Master in Management (MSc)
  • Executive Master of Business Administration (MBA)
  • Master of Business Administration (MBA, Vollzeit und Teilzeit)
  • Master of Business Administration for Executives Kinshasa (MBA, Teilzeit)
  • Master of Business Administration in International Healthcare Management (MBA)
  • Master of Mergers & Acquisitions (LL.M.)
  • Master of Financial Law (LL.M.)
  • Master in Data Analytics & Management (MSc)

Berufsbegleitende Programme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bachelor in Betriebswirtschaftslehre (B.A.) - Siebensemestrige Variante und verkürzte Variante für Quereinsteiger mit vorheriger Fachwirtweiterbildung in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und als Online-Variante
  • ausbildungsintegriertes Bachelor of Science-Studium in Frankfurt
  • Bankfachwirt (IHK)/(FS) an diversen Standorten und Online
  • Betriebswirt (FS) an diversen Standorten und Online
  • Management-Studium (FS) an diversen Standorten und Online
  • Certified Corporate Treasurer VDT

Akkreditierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle mit einem akademischen Grad erworbene Abschlüsse sind staatlich anerkannt und von der Foundation for International Business Administration Accreditation (FIBAA) akkreditiert. Im Mai 2014 erhielt die Frankfurt School außerdem eine Akkreditierung durch die Association to Advance Collegiate Schools of Business (AACSB) International und im Juni 2014 auch das EQUIS-Siegel.[9] Gegenwärtig ist die Frankfurt School of Finance & Management eine von vier deutschen Hochschulen, welche von AACSB, FIBAA[10] sowie EQUIS[11] akkreditiert wurden. Im September 2018 erhielt sie außerdem die AMBA[12] Akkreditierung und gehört damit zum Kreis der Triple Crown akkreditierten Institutionen.

Nach Erhalt eines befristeten Promotionsrechtes bis 2015, wurde sie durch den Wissenschaftsrat im Oktober 2015 für weitere fünf Jahre als eine Hochschule, die einer Universität gleichzustellen ist, akkreditiert.[13] Ende 2016 wurde das Promotionsrecht endgültig entfristet.

Rankings und Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im „Financial Times Global Masters in Finance Pre-Experience Ranking 2020“ der Financial Times belegte der Master of Finance (M.Sc.) der Frankfurt School of Finance & Management Platz 32, deutschlandweit Platz 2.[14] Wie in den Jahren zuvor war die Frankfurt School neben der Otto-Beisheim-Schule die einzige deutsche Hochschule in dem FT-Ranking.[15] Im Master in Management-Ranking der Financial Times erreichte die Frankfurt School im Jahr 2020 im weltweiten Vergleich Platz 34, im europaweiten Vergleich lag sie auf Platz 29.[16] Im Ranking Executive Education 2020 belegte die Frankfurt School of Finance & Management weltweit Platz 50 und zählte zu den Top 3 in Deutschland.[17] Im Jahr 2020 war der Executive MBA der Frankfurt School of Finance & Management im Financial Times Executive MBA Ranking der 100 besten Business Schools auf Platz 76 vertreten und erzielte in Deutschland Platz 5.[18] Zusätzlich veröffentlicht die Financial Times jährlich das European Business School Ranking, in dem die Frankfurt School im Jahr 2020 auf Platz 26 und damit erstmalig unter den Top 30 in Europa war.[19] Im nationalen Vergleich lag die Frankfurt School bei diesem Ranking auf Platz 4.

Die Frankfurt School of Finance & Management setzte sich im Employability Ranking 2020 von Times Higher Education mit dem sechsten Platz unter den 17 vertretenen deutschen Hochschulen und Universitäten durch. Sie war erneut die beste deutsche Business School im Ranking.[20]

Das Manager Magazin bewertete in ihrem im März 2020 veröffentlichten Ranking „Deutschlands beste Wirtschaftsprüfer“ die Frankfurt School als „Deutschlands beste Hochschule für Wirtschaftsprüfer“. Die Frankfurt School erhielt als einzige Universität das Rating exzellent.[21]

Im Hochschulranking der Wirtschaftswoche für das Jahr 2020 erreichte die Frankfurt School im Fach Betriebswirtschaftslehre Platz 5 und verbesserte sich somit gegenüber 2019 um vier Plätze.[22] In Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut ServiceValue bewertete die Wirtschaftswoche die Frankfurt School in einem weiteren Ranking 2020 in der Kategorie „Business Schools / Wirtschaftshochschulen“ als bester Anbieter digitaler Weiterbildung.[23]

Im CHE-Ranking 2020/21 belegte die Frankfurt School of Finance & Management mit ihren Bachelor-Programmen eine Spitzenposition und erzielte exzellente Bewertungen in elf von zwölf untersuchten Kriterien. Für die Master-Programme im Bereich Betriebswirtschaftslehre (BWL) erhielt die Frankfurt School im selben Jahr im CHE Ranking in sieben von acht Kategorien Spitzenbewertungen.[24]

Auch im international anerkannten Hochschulranking U-Multirank erzielte die Frankfurt School eine Spitzenposition. Von den 104 bewerteten deutschen Hochschulen erreichte die Wirtschaftsuniversität Platz 2 und erhielt eine zweifache Auszeichnung als „Top 25 Performing Universities“ im Jahr 2020.[25]

Die Frankfurt School of Finance & Management beteiligte sich im Jahr 2020 erstmalig im Executive MBA Ranking 2020 des Magazins The Economist und erzielte im weltweiten Vergleich Platz 49.[26]

2020 zeichnete das Stern-Magazin in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Statista die Frankfurt School of Finance & Management als besten Weiterbildungsanbieter unter den „Business Schools“ aus. Die Frankfurt School erhielt fünf von fünf Sternen.[27]

Weitere Angaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zulassungsverfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Frankfurt School gibt es keinen Numerus clausus (NC). Zur Zulassung wird ein zweistufiges Bewerbungsverfahren durchgeführt. Auf die schriftliche Bewerbung erfolgt ein Assessment-Center, welches in deutscher oder englischer Sprache durchgeführt wird. Das Assessment-Center für die Bachelor-Programme besteht aus einem Mathematik-Test, kognitiven Tests sowie einem persönlichen Interview. Auch Englisch-Sprachkenntnisse werden im Rahmen des Assessment Centers überprüft.[28]

Qualität in der Lehre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Lehrveranstaltungen werden von den Studenten evaluiert. Für die einzelnen Studienprogramme sind außerdem Lernziele definiert, also Kompetenzen und Fähigkeiten, die die Studenten bis zum Abschluss ihres Studiums erworben haben sollen. Damit prüft die Hochschule nicht nur ihre Studenten, sondern auch ihre eigene Lehrleistung. Für das Qualitätsmanagement gibt es eigene Mitarbeiter.[29]

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Das neue Logo

Das Logo ist ein artifizielles Signet, in dem sich neben Anklängen an die Währungszeichen Dollar, Euro, Yen und Pfund auch die mathematisch-wissenschaftlichen Zeichen für gleich/ungleich und unendlich erkennen lassen. Die Farben waren ursprünglich dunkelblau (die Farbe der Bankakademie) und gelb-orange (ehemals HfB).

Das alte Logo

Durch die Frankfurter Kommunikationsagentur Maleki Group wurde am 30. März 2007 ein Widerspruch gegen die Marke mit dem Versuch eingereicht, der Frankfurt School of Finance & Management die Verwendung der Namensbestandteile „Frankfurt“ und „Finance“, des Logos und der Farbkombination blau/gelb zu untersagen.[30]

Vor dem Landgericht Frankfurt am Main wurde durch den Vorsitzenden Richter Kästner am 10. November 2009 in einem öffentlichen Gütetermin dargelegt, dass eine Zeichenähnlichkeit nicht gegeben ist. Hinsichtlich der Farbkombination wurde zu einem Vergleich geraten, in dem die Frankfurt School auf die Gelbtöne im Logo verzichtet. Die Frankfurt School nutzt seit 30. August 2010 in der farblichen Gestaltung des Logos die Kombination blau/weiß.[31]

Seit 1. September 2015 verfügt die Frankfurt School of Finance & Management über ein neues Logo. Hierbei ist der Zusatz „Bankakademie HfB“ weggefallen und durch das Motto „German Excellence. Global Relevance.“ ersetzt worden.

Befristetes Promotionsrecht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Frankfurt School hat seit 2005 ein Promotionsprogramm, das mit dem akademischen Grad Dr. rer. pol. abschließt. Das Promotionsrecht wurde zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2010 verliehen, die Befristung wurde einmalig um fünf Jahre verlängert.[32] Das Promotionsrecht der Privatschule ist nicht unumstritten. So bemerkte der Wissenschaftsrat in einer Stellungnahme zur Akkreditierung, die Frankfurt School habe „erst sehr spät energische Schritte eingeleitet, um das ihr befristet verliehene Promotionsrecht durch adäquate Forschungsleistungen zu untermauern.“ und nahm das befristet verliehene Promotionsrecht ausdrücklich von der für zehn Jahre ausgesprochenen Akkreditierung aus.[33] Laut Wissenschaftsrat hat die Frankfurt School es versäumt, die institutionellen und infrastrukturellen Voraussetzungen für ein Forschungsumfeld zu schaffen. Daher sieht er „gegenwärtig keine ausreichende wissenschaftliche Basis, um eine Entfristung oder weitere Verlängerung des bislang befristet verliehenen Promotionsrechts für die Frankfurt School zu empfehlen.“[34] Nach Plagiatsvorwürfen wurde dem ersten Absolventen, der im Jahr 2007 an der Frankfurt School promoviert wurde[35] der Doktorgrad wieder entzogen.[36] In einer erneuten Prüfung des Promotionsrechts stellt der Wissenschaftsrat im Jahr 2015 fest, dass „die Frankfurt School den wissenschaftlichen Maßstäben einer Hochschule, die einer Universität gleichzustellen ist, […] entspricht. Der Wissenschaftsrat empfiehlt dem Land Hessen daher, das bestehende Promotionsrecht der Frankfurt School zu verlängern.“[37] Auf der Basis des Gutachtens des Wissenschaftsrats im Rahmen des sogenannten „Kompaktverfahren Promotionsrecht“ hat das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst zum Ende des Jahres 2016 endgültig die „Entfristung“ des Promotionsrechts für die Frankfurt School ausgesprochen.

Bekannte Professoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alumni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Gründung haben mehr als 100.000 Absolventen ihren Studienabschluss in der beruflichen Weiterbildung gemacht. In den akademischen Programmen gibt es derzeit über 4.000 Alumni aus den Diplom-, Bachelor- und Masterstudiengängen und dem Promotionsprogramm. Die Frankfurt School hat aus historischen Gründen noch zwei Alumni-Vereine, da nach der Fusion von Bankakademie und HfB die beiden Alumni-Vereine eigenständig blieben. Eine Verschmelzung wurde im Mai 2016 beschlossen.[40][41]

  • Frankfurt School Alumni e. V. (vormals HfB-Alumni e. V.): Verein der Absolventen der akademischen Studiengänge
  • Frankfurt School of Finance & Management Bankakademie Alumni e. V. Verein der Absolventen der beruflichen Weiterbildungsprogramme (Bankfachwirt, Bankbetriebswirt, Managementstudium)

Bekannte Absolventen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. frankfurt-school.de
  2. Orte | Termine | Anmeldung frankfurt-school.de, abgerufen am 10. April 2018.
  3. fs: Geschichte. Abgerufen am 13. Januar 2020.frankfurt-school.de (Memento vom 20. Juli 2012 im Internet Archive)
  4. fs: Alumnibefragung. 2014, abgerufen am 13. Januar 2020.frankfurt-school.de (Memento vom 6. März 2014 im Internet Archive)
  5. fs: Abruf Jahresbericht 2018. Abgerufen am 14. Januar 2020.
  6. FS wählt neuen Vizepräsident Akademische Angelegenheiten. Abgerufen am 26. Januar 2021.
  7. Präsidium. Abgerufen am 27. Januar 2021.
  8. Departments | Frankfurt School. Abgerufen am 27. Januar 2021.
  9. fs: Akkreditierung. Abgerufen am 14. Januar 2020.frankfurt-school.de (Memento vom 4. Juli 2014 im Internet Archive)
  10. Systemakkreditierte Hochschulen FIBAA (Memento vom 2. Februar 2013 im Internet Archive)
  11. efmd.org
  12. Triple Crown for Frankfurt School. Abgerufen am 5. September 2018 (englisch).
  13. wissenschaftsrat.de
  14. Frankfurt School of Finance and Management – Masters in Finance Pre-experience 2020. In: Business Education, 2020. The Financial Times Ltd. Auf Rankings.FT.com (englisch), abgerufen am 23. Dezember 2020.
  15. Masters in Finance Pre-experience 2020. In: Business Education, 2020. The Financial Times Ltd. Auf Rankings.FT.com (englisch), abgerufen am 23. Dezember 2020.
  16. Masters in Management 2020. 27. September 2020, abgerufen am 22. Februar 2021.
  17. Executive Education - Open - 2020. 10. Mai 2020, abgerufen am 22. Februar 2021.
  18. Executive MBA Ranking 2020. 25. Oktober 2020, abgerufen am 22. Februar 2021.
  19. European Business School Rankings 2020. 6. Dezember 2020, abgerufen am 22. Februar 2021.
  20. Best universities for graduate jobs: Global University Employability Ranking. 19. November 2020, abgerufen am 22. Februar 2021.
  21. Deutschlands beste Hochschulen für Wirtschaftsprüfer 2020. 20. März 2020, abgerufen am 22. Februar 2021.
  22. Uni-Ranking 2020: Alle Ergebnisse im Überblick. 17. April 2020, abgerufen am 22. Februar 2021.
  23. So gelingt selbstständiges Lernen im virtuellen Klassenzimmer. 5. November 2020, abgerufen am 22. Februar 2021.
  24. Masterranking 2020. 30. November 2020, abgerufen am 22. Februar 2021.
  25. U-Multirank Frankfurt School of Finance & Management. 9. Juni 2020, abgerufen am 22. Februar 2021.
  26. Executive MBA Ranking 2020. 29. Juni 2020, abgerufen am 22. Februar 2021.
  27. Die besten Angebote zur Weiterbildung. 26. August 2020, abgerufen am 22. Februar 2021.
  28. Bewerbung & Assessment Center | Frankfurt School. Abgerufen am 3. März 2021.
  29. fs: Qualitätsmanagement. Abgerufen am 14. Januar 2020.frankfurt-school.de (Memento vom 14. August 2012 im Internet Archive)
  30. LG Frankfurt 2-18 O 35/09.
  31. Wortbildmarke der Frankfurt School of Finance & Management (Memento vom 6. August 2012 im Internet Archive)
  32. Melanie Welters: Promotionsrecht verlängert. In: Journal Frankfurt. 25. Januar 2011, abgerufen am 14. September 2013.
  33. Stellungnahme zur Akkreditierung der Frankfurt School of Finance & Management (PDF; 297 kB), Wissenschaftsrat, S. 12 und S. 10, abgerufen am 14. Dezember 2012.
  34. Stellungnahme zur Akkreditierung der Frankfurt School of Finance & Management (PDF; 297 kB), Wissenschaftsrat, S. 11, abgerufen am 14. Dezember 2012.
  35. Jahresbericht 2007 (Memento vom 4. September 2014 im Internet Archive) (PDF) Management Research Centre, Frankfurt School of Finance & Management, S. 2.
  36. Frankfurt School entzieht Doktorgrad – Mh/Pressespiegel 17. Oktober 2012. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. Oktober 2012, abgerufen am 14. September 2013 (Ausgabe Nr. 242, S. 33).
  37. Wissenschaftsrat: Stellungnahme zur Akkreditierung (Promotionsrecht) der Frankfurt School of Finance & Management, Frankfurt am Main. (PDF) 16. Oktober 2015, abgerufen am 9. Februar 2017.
  38. Handelsblatt-VWL-Ranking 2019: VWL-Rangliste: Praxisnahe Forschung setzt sich durch. Abgerufen am 7. Oktober 2019.
  39. Philipp Sandner gehört zu den wichtigsten Ökonomen. Abgerufen am 22. September 2019.
  40. Archivlink (Memento vom 17. Juli 2016 im Internet Archive)
  41. fs: Alumnivereinigung. Abgerufen am 14. Januar 2020.
  42. Angaben zu Hessenmüller auf der Seite der Bank, abgerufen am 4. Oktober 2019.
  43. Lebenslauf Daniela Schmitt. Abgerufen am 3. März 2021.

Koordinaten: 50° 7′ 58″ N, 8° 40′ 49″ O