Olgahospital

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Olgahospital
Trägerschaft Stadt Stuttgart
Ort Stuttgart, Deutschland
Koordinaten 48° 47′ 3,7″ N, 9° 10′ 21,1″ O48.784359.17254Koordinaten: 48° 47′ 3,7″ N, 9° 10′ 21,1″ O
Ärztlicher Zentrumsleiter Dr. Axel Enninger
Versorgungsstufe Krankenhaus der Maximalversorgung
Betten 350
Zugehörigkeit Klinikum Stuttgart
Website Olgahospital/Frauenklinik
Modellansicht des Standorts seit 2014
Das Olgahospital von Westen aus gesehen

Das Olgahospital (kurz: „Olgäle“) ist ein Kinderkrankenhaus in Stuttgart. Seit Mai 2014 ist es zusammen mit der Frauenklinik an der Kriegsbergstraße gelegen, an welcher sich auch weitere Krankenhäuser des Klinikum Stuttgarts befinden. Es verfügt über 385 Planbetten in 15 verschiedenen Organisationseinheiten bzw. Fachabteilungen.[1][2] Die Klinik ist akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Tübingen und gilt als die größte Kinderklinik Deutschlands.

Es ist nicht zu verwechseln mit dem ebenfalls in Stuttgart gelegenen Karl-Olga-Krankenhaus, einem Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit 355 Betten.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 9. August 1842 wurde von den Ärzten Georg von Cleß und Otto Elben das erste Kinderkrankenhaus in Stuttgart eröffnet. 1849 erhielt diese Einrichtung den Namen „Olga-Heilanstalt für Kinder“ nach der württembergischen Kronprinzessin und späteren Königin Olga. 1974 wurde das von den Stuttgartern auch „Olgäle“ genannte Krankenhaus am ehemaligen Standort in der Bismarckstraße neu gebaut. Im Jahr 1979 erfolgte die Vereinigung mit den Städtischen Kinderkliniken. Seither trägt das Krankenhaus den Namen „Olgahospital - Pädiatrisches Zentrum der Landeshauptstadt Stuttgart“.

Das Olgahospital ist seit 1. Juli 1999 mit den drei weiteren städtischen Krankenhäusern, dem Bürgerhospital, dem Katharinenhospital, und dem Krankenhaus Bad Cannstatt zum Klinikum Stuttgart zusammengeschlossen. Im Mai 2014 ist das Krankenhaus in das neue Domizil umgezogen und befindet sich seitdem, zusammen mit der Frauenklinik, nahe dem Katharinenhospital am Standpunkt Mitte.[3] [veraltet] Ab September 2014 soll das alte Klinikgebäude abgerissen und mit Sozialwohnungen bebaut werden.[4]

Kliniken[Bearbeiten]

Das Olgahospital hat zehn Kliniken[5]

  • Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin
  • Pädiatrie 1 – Neuropädiatrie und Sozialpädiatrie
  • Pädiatrie 2 – Allgemeine Pädiatrie, Infektiologie, Nephrologie, Endokrinologie, Stoffwechselerkrankungen
  • Pädiatrie 3 – Zentrum für Angeborene Herzfehler Stuttgart, Pädiatrische Intensivmedizin, Pulmologie und Allergologie
  • Pädiatrie 4 – Neonatologie und neonatologische Intensivmedizin
  • Pädiatrie 5 – Onkologie, Hämatologie, Immunologie, Rheumatologie, Gastroenterologie und Allgemeine Pädiatrie
  • Kinderchirurgische Klinik
  • Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, Plastische Operationen
  • Orthopädische Klinik
  • Radiologisches Institut
Bilder des ehemaligen Standorts

Radio RiO[Bearbeiten]

Seit 2008 wird der krankenhausinterne Radiosender Radio Rio produziert. Seit dem Neubau des Olgahospitals besitzt der Sender ein eigenes Studio im Krankenhaus. Jeden Mittwoch werden von Moderatorin Julia Holzwarth vier Stunden live Geschichten rund um das Olgäle und aus der Welt präsentiert. Der private Hörfunksender Antenne 1 ist Medienpartner von Radio RiO.

Literatur[Bearbeiten]

  • Ludwig Krinn (Redaktion): Landeshauptstadt Stuttgart, Hochbauten 1994 – 2004. München 2004, Seite 55-56.

Nachweise[Bearbeiten]

  1. Olgahospital
  2. Neubau von Olgahospital und Frauenklinik eröffnet - OB Kuhn: Hier wurde Großartiges geschaffen - Minister Schmid: Zuschuss des Landes gut angelegt - Klinikum-Geschäftsführer Schmitz: Optimale Patientenversorgung möglich. www.stuttgart.de, 10. Mai 2014, abgerufen am 25. Mai 2014.
  3. Frauenklinik Stuttgart von Cannstatt ins neue Klinikum umgezogen Stuttgarter Nachrichten, 17. Mai 2014
  4. Olgäle - Mehr Sozialwohnungen - weniger Parkplätze Stuttgarter Nachrichten, 16. Mai 2014
  5. Jahresbericht 2010, s. 61 ff. (PDF; 2,4 MB)

Weblinks[Bearbeiten]