Transplantationszentrum

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Ein Transplantationszentrum ist eine interdisziplinäre Einrichtung zur Übertragung von Spenderorganen. Es ist entsprechend dem Transplantationsgesetz zugelassen und handelt nach dessen Vorschriften. Aufgaben der Transplantationszentren sind gemäß § 10 des deutschen Transplantationsgesetzes:

  • Führung von Wartelisten
  • Organübertragung
  • Dokumentation der Organübertragung
  • Psychische Betreuung der Patienten im Krankenhaus vor und nach der Organübertragung
  • Nachbetreuung von Organspendern

Viele Transplantationszentren sind an Universitätskliniken angesiedelt. In Deutschland ist es Teil eines logistischen Verbundes, der hauptsächlich durch die Eurotransplant Foundation und die Deutsche Stiftung Organtransplantation repräsentiert wird.

Transplantationszentren (Deutschland)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Homburg
  • Jena
  • Kaiserslautern
  • Kiel
  • Köln
  • Leipzig
  • Lübeck
  • Mainz
  • Magdeburg
  • Mannheim
  • Marburg
  • München
    • Großhadern (LMU)
    • Rechts der Isar (TU)
  • Münster
  • Regensburg
  • Rostock
  • Stuttgart
  • Tübingen
  • Ulm
  • Würzburg
Transplantationszentren in Deutschland

Transplantationszentren (Schweiz)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Schweiz gibt es derzeit sechs Transplantationszentren für Organe, die ebenfalls eine gesetzliche Bewilligung brauchen. Diese befinden sich in Basel, Bern, Genf, Lausanne, St. Gallen und Zürich. Gewebe (z. B. Augenhornhaut) und Zellen (z. B. Blutstammzellen) hingegen werden auch an anderen Kliniken transplantiert.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Transplantation, Organspende, KfH

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]