Olympische Winterspiele 1948/Skeleton

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Olympische Winterspiele 1948
Skeleton
Olympic rings without rims.svg
Skeleton pictogram.svg
Information
Austragungsort SchweizSchweiz St. Moritz
Wettkampfstätte Cresta Run
Nationen 6
Athleten 10 (10 Männer)
Datum 17. Februar 1928
Entscheidungen 1
St. Moritz 1928

Bei den V. Olympischen Winterspielen 1948 in St. Moritz fand ein Wettbewerb im Skeleton statt. Austragungsort war die Naturbahn Cresta Run.

Medaillenspiegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 ItalienItalien Italien 1 1
2 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1 1
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1 1

Ergebnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(alle Laufzeiten in Sekunden, Gesamtzeiten in Minuten)

Platz Land Sportler 1. Lauf 2. Lauf 3. Lauf 4. Lauf 5. Lauf 6. Lauf Gesamt
1 ItalienItalien ITA Nino Bibbia 48,0 47,6 47,6 59,5 60,2 60,3 5:23,2
2 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA John Heaton 48,1 47,4 47,7 60,0 60,2 61,2 5:24,6
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR John Crammond 47,4 47,7 47,9 60,9 60,9 60,3 5:25,1
4 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA William Martin 47,8 49,2 48,2 60,7 61,6 60,5 5:28,0
5 SchweizSchweiz SUI Gottfried Kägi 48,9 48,8 48,7 60,8 61,6 61,1 5:29,9
6 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR Richard Bott 48,3 48,9 49,2 61,5 61,4 61,4 5:30,7
7 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR James Stuart Coats 48,8 48,7 49,0 62,3 61,7 61,4 5:31,9
8 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA Fairchilds MacCarthy 48,8 48,3 49,4 63,6 62,7 62,7 5:35,5
9 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR Thomas Clarke 49,7 49,9 49,3 63,5 63,8 62,8 5:39,0

Datum: 3./5. Februar 1948

15 Sportler waren am Start, nur 9 absolvierten alle sechs Läufe. Milo Bigler, Dialma Balsegia, Christian Fischbacher (alle Schweiz), William Gayraud-Hirigoyen (Frankreich), William Johnson (USA) und Hugo Kuranda (Österreich) schieden vorzeitig aus. Wie schon 20 Jahre zuvor gewann John Heaton die Silbermedaille und blieb bis 2006 (Gregor Stähli) der einzige Skeletonpilot, der mehr als einmal eine olympische Medaille in dieser Sportart gewinnen konnte.

Schon im ersten der drei Läufe am Dienstagmorgen (verkürzter Start bei Junction) fiel mit der Aufgabe des Schweizers Christian Fischbacher eine wichtige Vorentscheidung. John Crammond fuhr Bestzeit und distanzierte Heaton und Bibbia deutlich. Das Bild änderte sich im zweiten Lauf, denn Heaton und Bibbia unterboten Crammond, im dritten Lauf rückten sie noch näher heran; sie lagen ex aequo auf Rang 2 und nur 0,2 sec. hinter dem Briten. Die beiden auf den weiteren Plätzen klassierten US-Starter Johnson und Martin waren schon deutlich distanziert, auf den Rängen 6 und 7 lagen die beiden Schweizer Bigler und Kägi (dieser ex aequo mit Bott). MacCarthy und Coats belegten ex aequo Rang 9, gefolgt vom vierten Schweizer Starter Balsegia auf Rang 11.[1]

Das Resultat des zweiten Wettkampftags (Start auf voller Länge, daher deutliche längere Laufzeiten) war von der Reihung her identisch mit jenem der Endreihung. Bigler war hier noch dabei, doch er wurde bereits im vierten Lauf aus der Bahn getragen und im sechsten Lauf musste er die Fahrt am gefährlichen Shuttlecoach Corner einstellen. Baseglia hatte wegen eines Rippenbruchs nicht mehr mitmachen können, Kägi verbesserte sich noch von Rang 7 auf Rang 5. Mit der Goldmedaille von Nino Bibbia holte Italien die erste Medaille überhaupt bei Olympischen Winterspielen. Die Siegerehrung fand es in der ersten Drittelpause des Eishockeyspiels Schweiz gegen die ČSR statt.[2][3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. «Crammond führt im Skeleton nach drei Läufen». In: Sport Zürich, 4. Februar 1948, S. 5.
  2. «Entscheidung auch im Skeleton gefallen». In: Sport Zürich, 6. Februar 1948, S. 7.
  3. «Wohin wanderten die Olympiamedaillen 1948?» In: Sport Zürich, 7. Februar 1948, S. 1.