Operation Halmazag

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Operation Halmazag
Kunduz districts.png
Datum Ende Oktober – November 2010
Ort Afghanistan, Provinz Kunduz
Ausgang Vertreibung der Aufständischen aus dem südlichen Chahar Darreh; Errichtung eines permanenten Außenpostens in Quatliam
Konfliktparteien

AfghanistanAfghanistan Afghanistan
NATONATO NATO
ISAF-Logo.svg ISAF
DeutschlandDeutschland Deutschland
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten

Flag of Taliban (bordered).svg Taliban

Befehlshaber

Vereinigte StaatenVereinigte Staaten General David H. Petraeus Kommandeur ISAF
AfghanistanAfghanistan Brigadegeneral Zalmai Waisa
Kommandeur 209. Afghanisches Armeekorps
DeutschlandDeutschland Generalmajor Hans-Werner Fritz Regionalkommandeur Nord
DeutschlandDeutschland Oberst Rainer Grube Kommandeur PRT Kunduz
DeutschlandDeutschland Oberstleutnant Christian von Blumröder Kommandeur Ausbildungs- und Schutzbataillon (ASB) – Task Force Kunduz

Flag of Taliban (bordered).svg Maulawi Shamsullah
Talibananführer im Distrikt Chahar Darreh
Flag of Taliban (bordered).svg Mullah Muhib Madschrohi
Talibananführer im Distrikt Chahar Darreh

Truppenstärke
480 Soldaten

DeutschlandDeutschland 150 Soldaten (Panzergrenadiere, Fallschirmjäger, Aufklärung, Artillerie, Pioniere, Infanterie)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten (Infanterie, Aufklärung, Close Air Support, Route Clearance Package)

unbekannte Anzahl
Verluste

DeutschlandDeutschland 3 Verwundete
AfghanistanAfghanistan 3 Verwundete

12 Tote 15 Verwundete

Operation Halmazag (Dari für „Blitz“) war eine Offensivoperation von Truppen der afghanischen Sicherheitskräfte (Armee, Polizei, Geheimdienst) in enger Zusammenarbeit mit ISAF in der Provinz Kunduz zum Aufbau eines Außenpostens nahe der Ortschaft Quatliam im Distrikt Char Darah und die erste deutsche Offensive seit dem Zweiten Weltkrieg.[1]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei von Nord nach Süd und West nach Süd-Ost verlaufende Haupthandelswege Afghanistans verbinden sich in der flusstalförmig gekennzeichneten Provinz Baghlan, bevor sie als Teil der ganz Afghanistan umspannenden „Ringstraße“ durch den Salangpass verlaufen. Eine dieser beiden Straßen verläuft von der afghanisch-usbekischen Grenzstadt Shir Khan Bandah in südliche Richtung entlang des Kunduz-Flusses durch die Stadt Kunduz und weiter durch die Provinz Baghlan nach Pol-i-Khumri. Diese infrastrukturelle Signifikanz als wichtiger Versorgungskorridor sorgte bereits im afghanisch-sowjetischen Krieg dafür, dass die Region um Chahar Darreh stetig umkämpft war.

Das Gebiet um Chahar Darreh südwestlich von Kundus gilt seit 2009 als einer der gefährlichsten Distrikte im Einsatzgebiet der Bundeswehr. Am Karfreitag im Jahr 2010 wurden in einem Hinterhalt in der Ortschaft Isa Khel drei deutsche Soldaten getötet.

Wechsel der Strategie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Auflösung der Quick Reaction Force und der Aufstellung sogenannter Ausbildungs- und Schutzbataillone (ASB) verfolgt die Bundeswehr seit August 2010 eine neue Strategie. Im Nato-Jargon als Partnering bezeichnet, wird die Bundeswehr mit zwei dieser jeweils 800 Mann starken Gefechtsverbände die afghanische Armee in der Praxis trainieren. Dieses Training findet vor allem während laufender Operationen statt.

Ausbildungs- und Schutzbataillone[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Je ein Ausbildungs – und Schutzbataillon stellt die Bundeswehr für ihren Verantwortungsbereich, den Norden Afghanistans auf. Die Herstellung der vollen Einsatzbereitschaft des Ausbildungs- und Schutzbataillons in Kunduz erfolgte bis Ende August, in Mazar-e Sharif bis Ende Oktober 2010.

Diese Bataillone sollen gemeinsam mit den afghanischen Streitkräften schrittweise die Kontrolle über Schlüsseldistrikte gewinnen, um sie anschließend in die Verantwortung der afghanischen Polizei zu übergeben. Ein „Sicherheitsvakuum“ soll so gar nicht erst entstehen können.

Aufstandsbekämpfung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

→ Hauptartikel: FM 3-24 Counterinsurgency Die Operationen laufen nach einer bereits im Irak eingesetzten Strategie zur Aufstandsbekämpfung in vier Phasen ab, die durchaus fließend ineinander übergehen können:

  • Shape – Nachrichtengewinnung und Aufklärung
  • Clear – Nehmen des Raumes
  • Hold – Halten des Raumes
  • Build – Gewährleistung der Sicherheit durch afghanische Kräfte und ziviler Aufbau

Entsprechend robust sind die Ausbildungs- und Schutzbataillone ausgestattet: Jedes umfasst dabei zwei Infanteriekompanien, eine Pionierkompanie und eine Aufklärungskompanie. Zur Bewaffnung gehören auch Schützenpanzer Marder. Außerdem können die Bataillone auf die Feuerkraft der drei Panzerhaubitzen 2000 im Feldlager Kunduz und auf Mörser zurückgreifen.

Regionale Wiederaufbauteams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ausbildungs- und Schutzbataillone ermöglichen es, dass sich die beiden schon bestehenden Regionalen Wiederaufbauteams (Provincial Reconstruction Teams, PRT) in Kunduz und Feyzabad wieder mehr auf den Wiederaufbau und die nachhaltige Stabilisierung in ihrem Verantwortungsbereich konzentrieren.

Geführt von einer „Doppelspitze“ – ein Offizier der Bundeswehr und ein Beamter des Auswärtigen Amtes – verfügen sie trotzdem über zahlreiche militärische Komponenten von Sicherungskräften bis zu Kampfmittelräumern und medizinischem Fachpersonal. Dem PRT Kunduz sind außerdem drei Panzerhaubitzen 2000 und Lenkraketen des Typs TOW auf Wiesel-Luftlandepanzern unterstellt.

Weitere Ausbildungsunterstützung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den Ausbildungs- und Schutzbataillonen sind die Operational Mentor und Liaison Teams (OMLT) eine weitere Säule der Ausbildung der afghanischen Armee. Bis Ende 2010 beteiligt sich die Bundeswehr mit rund 200 Soldaten an acht OMLT für das 209. Afghanische Korps. Je ein Mentoren- und Verbindungsteam ist dabei einem afghanischen Verband zugeordnet und geht auch mit ihm in den Einsatz.

Hinzu kommen rund 120 Bundeswehrsoldaten an Truppenschulen, in der Polizeiausbildung und an anderen afghanischen Einrichtungen.

Zusammen mit den Ausbildungs- und Schutzbataillonen leistet die Bundeswehr also mit mehr als 1.500 Soldaten ihren Beitrag zum Aufbau der afghanischen Sicherheitskräfte. Dabei steht das sogenannte „Partnering“ im Vordergrund: Die Soldaten der Bundeswehr sind für ihre afghanischen Kameraden zugleich Berater als auch Partner im Einsatz.

Operationsplan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Operation im südlichen Teil des Char Darah-Distriktes sollte mit zwei parallel nebeneinander angreifenden ISAF – Einheiten von der Distrikthauptstraße ("Kamins") beginnend von Nord nach Süd durchgeführt werden. Dabei sollte die im Westen eingesetzte Task Force Kunduz (ASB) entlang einer Verbindungsstraße ausgehend von Höhe 432 nach Süden angreifen und die Ortschaft Quatliam erreichen. Die im Osten eingesetzten Truppen des 1-87 US Infantry Battalion sollten vom Kunduz-Fluss aus nach Süden die Ortschaften Isa Khel und Haji Amanullah von den Aufständischen erobern. Von allen drei Orten war bekannt, dass diese sehr stark und systematisch von den Aufständischen durch IEDs vermint wurden, sodass vorab bei beiden Einsatzverbänden Kampfmittelbeseitigungskräfte (EOD und Route Clearance Package) integriert worden sind.

Verlauf am 31. Oktober[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 31. Oktober kam es bereits während der Anmarschphase des ASB zu Feuergefechten mit Aufständischen, die dabei Handwaffen und Panzerabwehrhandwaffen einsetzten. Vor der Einnahme des Raumes um die Ortschaft Quatliam gab es drei Sprengstoffanschläge (IED) gegen US-Aufklärungskräfte und zwei deutsche Schützenpanzer vom Typ Marder. Die Schützenpanzer wurden dabei beschädigt und anschließend in das PRT Kundus zurückgebracht. Bei den Gefechten gab es entgegen erster Meldungen aus Kundus zwei leicht verwundete deutsche Soldaten, die nach der Versorgung durch einen Sanitätstrupp ihren Auftrag fortsetzen konnten. Personelle Ausfälle waren infolgedessen nicht zu beklagen.

Im Laufe des Tages kam es im Nahbereich der Ortschaft Quatliam zu einem weiteren Beschuss ohne Folgen. Die Artillerie leistete mit der Panzerhaubitze 2000 unmittelbare Feuerunterstützung für die eigene Truppe, dabei wurde auch ein Nebengebäude der örtlichen Schule getroffen[2]. Nach den vorliegenden Informationen des militärischen Nachrichtenwesens wurden bei den Gefechtshandlungen am 31. Oktober zwei Aufständische getötet. Weitere Bestätigungen liegen nicht vor. Nach Aussagen aus der einheimischen Bevölkerung, die in einer Rundfunkreportage wiedergegeben wurden, mussten der Bundeswehr bereits am ersten Tag mindestens zwei zivile Opfer bekannt geworden sein.[3]

Aufgrund der Intensität der Gefechte konnte nur mit Drohnen vom Typ KZO eine eingeschränkte Schadensbeurteilung im umkämpften Gebiet durchgeführt werden. Bodentruppen konnten nicht eingesetzt werden.

Die Nacht auf den 1. November verlief ruhig. Die Panzerhaubitze 2000 in Kundus verschoss Leuchtmunition zum Ausleuchten des Raumes westlich von Isa Khel.

Verlauf am 1. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. November griffen gegnerische Kräfte im Raum Quatliam an, zunächst mit Handwaffen und Panzerabwehrhandwaffen. Dabei kam es besonders westlich und südlich der Ortschaft zu mehreren Feuergefechten, bei denen die Aufständischen auch Mörser einsetzten. Bei den Angriffen wurden keine deutschen Soldaten verwundet. Die Stellungen konnten gehalten werden. Gegen die aufgeklärten Mörserstellungen der Aufständischen kam die Panzerhaubitze 2000 zum Einsatz. Außerdem wurde im Laufe des Tages einmal Luftnahunterstützung (CAS) eingesetzt.

Parallel fand das erste Key Leader Engagement, ein Treffen der taktischen Führer der Operation mit einheimischen Führern, in Quatliam statt. Im Rahmen dieses Treffens gab es auch nach explizitem Nachfragen keine Erkenntnisse über zivile Opfer oder sonstige Schäden. Da an diesem Treffen allerdings der wichtigste Distrikt-Führer nicht anwesend war, ergaben erst spätere Recherchen des ARD-Magazins Monitor, dass bis zu 27 Zivilisten ums Leben gekommen sein sollen.[4]

Nach den vorliegenden Informationen des militärischen Nachrichtenwesens wurde bei den Gefechtshandlungen am 1. November ein Aufständischer getötet. Weitere Bestätigungen liegen nicht vor.

Aufgrund der Intensität der Gefechte konnte auch an diesem Tag eine Schadensbeurteilung im umkämpften Gebiet nur mit Drohnen durchgeführt werden. Die Vorbereitung zur Einrichtung des Außenpostens an der Straße „LOC Little Pluto“ fand zwar statt, konnte aber wegen des Beschusses durch Aufständische nicht abgeschlossen werden.

Der Operationsraum wurde in der Nacht von Kräften der ISAF aus der Luft überwacht und Show of Force demonstriert.

Verlauf am 2. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. November fand ein zweites Key Leader Engagement in Quatliam, auch mit lokalen Führern der benachbarten Ortschaften, statt. Der Raum um Quatliam wurde dabei von ISAF-Soldaten und ANSF-Kräften gesichert. Die Soldaten der internationalen Schutztruppe riegelten weiterhin feindliche Kräfte aus Richtung Isa Khel ab. Dabei griffen Aufständische wieder mit Handwaffen, Panzerabwehrhandwaffen und Mörsern an. Aufgeklärte feindliche Stellungen südlich der Ortschaft Quatliam wurden von Bodentruppen im Zusammenwirken mit der Panzerhaubitze 2000 und durch den mehrmaligen Einsatz von Luftnahunterstützung bekämpft. Die eigenen Stellungen konnten gehalten werden.

Im Rahmen des zweiten Key Leader Engagements wurden erneut keine zivilen Verluste oder Schäden gemeldet. Nach den vorliegenden Informationen des militärischen Nachrichtenwesens wurden bei den Gefechtshandlungen am 2. November fünf Aufständische getötet. Weitere Bestätigungen liegen nicht vor.

Aufgrund der Intensität der Gefechte konnte an diesem Tag weder mit Drohnen noch mit Bodentruppen eine Schadensbeurteilung im umkämpften Gebiet durchgeführt werden.

Verlauf am 3. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. November kam es zu Feuergefechten zwischen Aufständischen und eingesetzten ISAF-Kräften. Dabei wurde mit der Panzerhaubitze 2000 aus Kundus zur Feuerunterstützung gewirkt. Luftnahunterstützung mit F15-Flugzeugen wurde gegen eine aufgeklärte feindliche Mörserstellung, die den feindlichen Angriff unterstützte, eingesetzt.

Parallel versuchte der Feind, auch das Polizeihauptquartier in Chahar Darrah anzugreifen. Dieser Angriff wurde jedoch abgewehrt und blieb für eigene Kräfte somit folgenlos. Nach vorliegenden Informationen des militärischen Nachrichtenwesens wurden bei den Gefechtshandlungen am 3. November vier Aufständische getötet. Weitere Bestätigungen liegen nicht vor.

Verlauf ab 4. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 4. November wurde das Polizeihauptquartier in Chahar Darreh durch weitere Kräfte des Ausbildungs- und Schutzbataillons aus Kundus verstärkt, um auf mögliche Angriffe reagieren zu können. In diesem Raum blieb es ruhig. Als zwei Aufständische einen zivilen Lastkraftwagen kapern wollten, brach der zivile afghanische Fahrer durch und konnte entkommen. Er erlitt dabei Schussverletzungen und wurde durch den vor Ort befindlichen Beweglichen Arzttrupp behandelt. Der Fahrer konnte seine Fahrt fortsetzen.

Die Angriffe der Aufständischen wurden deutlich schwächer und flauten gegen Abend völlig ab. In der Nacht verlegte eine Einheit des Ausbildungs- und Schutzbataillon Masar-e Scharif von Baghlan nach Quatliam und konnte so die eingesetzte Truppe zunächst verstärken und später entlasten.

Der Bau des Außenpostens durch deutsche Pioniere wurde vorangetrieben. Die vorher ausgewählten zivilen Aufbaumaßnahmen im Raum Quatliam wurden durch Teams der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit (CIMIC) begonnen. Der Ort Quatliam soll flächendeckend mit Elektrizität versorgt werden.

Damit die Bedrohung durch Sprengfallen sowohl für die Zivilbevölkerung als auch für militärische Kräfte verringert werden kann, klären Trupps behelfsmäßige Sprengsätze (IED) an den Straßen auf und räumen diese. Die Hinweise auf solche Sprengsätze kommen meist aus der Bevölkerung. Gefundene Munition, welche zu Sprengsätzen verarbeitet werden kann oder wurde, wurde von den Pionierkräften an Ort und Stelle kontrolliert gesprengt.

„Hold-Phase“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Ende der Hauptkampfhandlungen, ist die weitere Absicht der ISAF-Truppen in Kunduz, den eingerichteten Außenposten („Combat Outpost“) im Dorf Quatliam an der Versorgungsstraße „Little Pluto“ zunächst mit ISAF-Kräften zu besetzen und im Anschluss in die Verantwortung der afghanischen Sicherheitskräfte zu übergeben. Gemäß der Operationsdoktrin der ISAF soll nun die „Hold-Phase“ beginnen, in der das eroberte Gebiet gehalten wird und unter dauerhafter Präsenz von Sicherheitskräften schrittweise mit Unterstützung von Entwicklungshilfeorganisationen wiederaufgebaut wird.[5]

Gespräche werden mit den Ältesten auch der umliegenden Dörfer durchgeführt und begleiten den Prozess umfassend. So wurden bereits die Bauarbeiten zum Anschluss Quatliams und der umliegenden Dörfer an das Stromnetz wieder aufgenommen. Dieses Entwicklungsprojekt des Bundesaußenministeriums war durch die Präsenz der Aufständischen immer wieder gestört worden und kam zuletzt ganz zum erliegen.

Der Erfolg der Offensivoperation war Voraussetzung dafür, dass die Bundeswehr im Folgejahr in der Lage dazu war, den südlichen Teil des Unruhedistriktes Chahar Darreh nahezu vollständig unter ihre Kontrolle zu bringen und den Sicherheitsradius kontinuierlich nach Norden zu erweitern.[6]

Besuch des Verteidigungsministers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der damalige Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg traf am 4. November zu einem unangekündigten Kurzbesuch in Afghanistan ein. Dort begab er sich auch in das westlich von Kunduz-Stadt gelegene Gebiet um Chahar Darreh.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christian von Blumröder: Shape, Clear, Hold, Build – Die Operation HALMAZAG des Ausbildungs- und Schutzbataillons Kunduz. In: Robin Schroeder, Stefan Hansen (Hrsg.): Stabilisierungseinsätze als gesamtstaatliche Aufgabe. Erfahrungen und Lehren aus dem deutschen Afghanistaneinsatz zwischen Staatsaufbau und Aufstandsbewältigung (COIN). Nomos, Baden-Baden 2015, ISBN 978-3-8487-0690-7, S. 233–244.
  • Johannes Clair: Vier Tage im November. Econ-Verlag, 2012, ISBN 3-430-20138-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Renz, Christian Deick: Unser Krieg (1/2) – Kampfeinsatz Afghanistan. (Dokumentarfilm), 2013, gezeigt am 8. Oktober 2013 um 20:15 Uhr auf ZDF (45 min, Video auf YouTube).
  2. Marc Thörner: Afghanistan: Die Sieger von Kundus, Feature von SWR/WDR/Deutschlandfunk, gesendet am 29. Juli 2014 im Deutschlandfunk, (Manuskript der Sendung (PDF, 26 Seiten, zu zivilen Opfern S. 19ff.))
  3. Marc Thörner: Afghanistan: Die Sieger von Kundus, Feature von SWR/WDR/Deutschlandfunk, gesendet am 29. Juli 2014 im Deutschlandfunk, (mp3, ca. 40 min., Manuskript der Sendung (PDF, 26 Seiten, zur Operation Halmazag ab S. 15ff.))
  4. http://www.swr.de/landesschau-aktuell/deutschland-welt/monitor-bundeswehr-verschweigt-zivile-opfer-in-afghanistan/-/id=1884346/did=13747694/nid=1884346/1gappx3/index.html Verschweigt Bundeswehr zivile Opfer? swr.de vom 10. Juli 2014
  5. Stephan Löwenstein: Diesmal keine Taliban auf brennendem Dingo. F.A.Z., 12. November 2010, abgerufen am 19. Dezember 2011.
  6. Marcel Bohnert: COIN an der Basis: Zur Umsetzung des Konzeptes in einer Kampfkompanie der Task Force Kunduz. In: R. Schroeder & S. Hansen (Hrsg.)(2015): Stabilisierungseinsätze als gesamtstaatliche Aufgabe. Nomos: Baden-Baden, S. 247ff.