Operationsbasis Wokuhl

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Operationsbasis Wokuhl (OpBasis Wokuhl) war eine der beiden Raketen-Abschussbasen der sowjetischen 152. Selbständigen Garde-Raketenbrigade. Die Brigade selbst war ab Dezember 1983 der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland operativ unterstellt, unterlag dem INF-Vertrag und war in Waren (Müritz) (Mecklenburg-Vorpommern) an den Standorten Warenshof, Wokuhl (auch: Wokuhl-Dabelow) und Strelitz-Alt disloziert. Die Rückverlegung des Großverbands in die UdSSR erfolgte 1988 nach Tschernjachowsk (Oblast Kaliningrad).[1]

Die OpBasis Wokuhl umfasste folgende Bestandteile[2]

Einige Reste von Gebäuden sind heute noch erkennbar.[3]


Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Paul Bergner: Atombunker – Kalter Krieg – Programm Delphin. Auf den Spuren der Bunkerbauten für den Kalten Krieg. Jung, Zella-Mehlis 2007, ISBN 978-3-930588-78-7, S. 678 ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kurzchronik der 152. Raketenbrigade auf BODEN-BODEN-RAKETEN - MILITÄRISCHE, HISTORISCHE und TECHNISCHE ASPEKTE, abgerufen am 28. Mai 2017
  2. U. S. State Department web site MEMORANDUM OF UNDERSTANDING REGARDING THE ESTABLISHMENT OF THE DATA BASE FOR THE TREATY BETWEEN THE UNION OF SOVIET SOCIALIST REPUBLICS AND THE UNITED STATES OF AMERICA ON THE ELIMINATION OF THEIR INTERMEDIATE-RANGE AND SHORTER-RANGE MISSILES, abgerufen am 27. Mai 2017
  3. The Virtual Museum of Dead Places

Koordinaten: 53° 16′ 19″ N, 13° 16′ 4″ O