Orient Queen II

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Orient Queen II
Die Orient Queen II als Vistamar in Trondheim
Die Orient Queen II als Vistamar in Trondheim
Schiffsdaten
Flagge ItalienItalien (Handelsflagge) Italien
PanamaPanama Panama (seit 2012)
andere Schiffsnamen

Vistamar (bis 2012)
Med Queen (seit 2016)

Schiffstyp Kreuzfahrtschiff
Rufzeichen 3FDJ9
Heimathafen Beirut
Eigner Vistamar Canarias (1989-2001)
Servicios Maritimos Litoral (2001-02)
Hotel Playaventura (2002-07)
Ellevi Shipping (2007-12)[1]
Aml Shipmanagement (seit 2012)
Reederei Abou Merhi Cruises
Bauwerft Union Naval de Levante (Valencia, Spanien)
Baunummer 175[2]
Kiellegung 12. Mai 1988[3]
Stapellauf 1. Dezember 1988[2]
Verbleib in Fahrt
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
120,80[2] m (Lüa)
Breite 16,80[3] m
Tiefgang max. 4,60[2] m
Vermessung 7.478 BRZ[3]
Maschinenanlage
Maschine dieselmechanisch
2 × Dieselmotoren (Wärtsilä-Echevarria 12W22HF)[2]
Maschinen-
leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat
3.900 kW (5.303 PS)
Höchst-
geschwindigkeit
16,5 kn (31 km/h)
Propeller 2 × Verstellpropeller
Transportkapazitäten
Tragfähigkeit 1.173[3] tdw
Sonstiges
Klassifizierungen

Germanischer Lloyd

Registrier-
nummern

IMO-Nr. 8701193[1]

Die Orient Queen II ist ein Kreuzfahrtschiff, das häufig auch für Expeditionskreuzfahrten zum Einsatz kam. Sie verfügt über 150 Kabinen für bis zu 300 Passagiere.

Bis Anfang 2012 fuhr sie als Vistamar im Charter für den in Bremen ansässigen Reiseveranstalter Plantour & Partner seitdem ist das Schiff für Abou Merhi Cruises unterwegs.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Das Schiff wurde 1989 auf der spanischen Werft Union Navale de Levante gebaut. Erster Kapitän wurde Raimund Krüger, im Auftrag von Jahn Reisen, der schon den Bau des Schiffes auf der spanischen Werft begleitete. Nach zwei Jahren wechselte das Schiff unter Charter des Bremer Leserreisen-Veranstalters plantours & Partner. Einige Reisen gingen im Vollcharter an Seetours (Frankfurt) sowie an das Bayerische Pilgerbüro.

Einsatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Vistamar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Vistamar wurden Fahrten im Mittelmeer, der Karibik, auf der Ostsee sowie zur Arktis und Antarktis angeboten. Das Schiff war Anfang der 1990er Jahre das erste Schiff, das die Extremfahrtgebiete Amazonas (damals bis Manaus) und Antarktis mit Expeditionsschlauchbooten für individuelle Landgänge auf Drei-Sterne-Niveau befuhr. Im Jahr 1997 kam Grönland als neues Extremfahrtgebiet hinzu. 2003 befuhr die Vistamar erstmals den Amazonas über Manaus hinaus bis ins peruanische Iquitos (4400 Flusskilometer).[4]

Als Orient Queen II[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer 2012 übernahm Abou Merhi Cruises das Schiff, benannte es in Orient Queen II um und brachte es unter der Flagge Panamas in Fahrt. Nach der Umbenennung erfolgen wöchentliche Rundfahrten im östlichen Mittelmeer, ausgehend von Beirut.[5]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Oldie auf Abschiedskurs. Zeitschrift An Bord 2/2011, S. 16-19

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Equasis - France-Ministry for Transport: Administrative Daten. Abgerufen am 8. Juni 2012.
  2. a b c d e Micke Asklander: M/S VISTAMAR (1989). Abgerufen am 8. Juni 2012.
  3. a b c d Registro Italiano Navale: 84131 Vistamar. Abgerufen am 8. Juni 2012.
  4. seereisemagazin.de. Abgerufen am 2. Februar 2014.
  5. Vgl. Prospekt des Charterers Abou Merhi Cruises, online unter http://aboumerhicruises.net/wp-content/uploads/2013/07/new_fact_sheet.pdf (Stand 8. Dezember 2013).