Pascal Andres

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Pascal Andres

Pascal Andres (* 11. Juni 1993 in Berlin) ist ein deutscher Kino-, Fernseh- und Theaterschauspieler.[1]

Zu sehen war er bisher in Produktionen wie Die Rote Zora (2008) an der Seite von Mario Adorf, Die Frau des Heimkehrers (2006), Soko Leipzig – Episode Kriegstage (2011) und Liebe macht sexy (2008). Er ist der ältere Bruder des ebenfalls als Schauspieler tätigen Luka Andres.[2]

Biografie[Bearbeiten]

Pascal Andres wurde 1993 in Berlin geboren. Auf Reisen mit seiner Familie – beispielsweise nach Indonesien, Indien und in die USA – lernte er früh Englisch und besuchte in seiner Heimatstadt Berlin eine bilinguale internationale Schule. Er spielte Kindertheater und wurde im Jahr 2000 vom renommierten Film- und Fernsehregisseur Bernd Böhlich für die Rolle des Axel jr. in “Der Verleger” (ARD) entdeckt. Nach den Dreharbeiten für diesen Fernsehfilm wurde er in einer Kinder- und Jugendschauspieler-Agentur aufgenommen. Daraufhin folgten – neben seinem normalen Schulalltag – über die Jahre zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen, die ihn auch nach Frankreich, Namibia und Montenegro führten. Beim European Film Award 2003 überreichte er zusammen mit Jeanne Moreau den Preis in der Kategorie “Bester männlicher Schauspieler” an Daniel Brühl. Immer wieder spielte er auch Theater und drehte einige Werbespots. Seine Leidenschaft für das Schauspielen möchte er zukünftig zum Beruf machen.[3]

Schon früh lag sein Interesse ebenfalls im Bereich der Musik, so musizierte er schon in jungen Jahren mit Christoph Schneider (Rammstein). Aktuell arbeitet Andres gemeinsam mit seinem Bruder am Musikprojekt "Andres", das sich auf das Covern von populärer Musik spezialisiert hat. Bei Darbietungen von Rihanna bis Rammstein inszeniert sich Andres als Multiinstrumentalist.

Filmografie (Auswahl)

  • 2013: Das Märchen von der Prinzessin, die Unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte (Kinofilm) Rolle: Prinz Ermelin
  • 2012: Alarm für Cobra 11 (Fernsehserie) Rolle: Sturmies Bruder
  • 2011: Human Garden (Kurzfilm für das 48 Hour Film Project[4]), Rolle: Geist
  • 2011: Soko Leipzig (Fernsehserie – Folge Kriegstage), Rolle: Lasse Dembinski
  • 2008: Liebe macht sexy (Fernsehfilm), Rolle: Thilo Funk
  • 2008: Die Rote Zora (Kinofilm), Rolle: Nico
  • 2006: Zwei Engel für Amor (Fernsehserie – 1 Folge)
  • 2006: Die Familienanwältin (Fernsehserie – Folge Familienbande), Rolle: Max Beckmann
  • 2006: Die Frau des Heimkehrers (Fernsehfilm), Rolle: Peter Rombach
  • 2005: Rohtenburg, aka Grimm Love (Kinofilm), Rolle: Young Simon
  • 2004: Der Kleine, der Große (Abschlussfilm für die Dffb), Rolle: Josh
  • 2003: Postcard from Berlin (Kurzfilm für den European Film Award 2003) Rolle: Erzähler + div. Rollen
  • 2002: Bumerang (Studenten-Abschlussfilm), Rolle: Ben
  • 2003: Ein Zwilling ist nicht genug (Fernsehfilm), Rolle: Jonas
  • 2002: Die Cleveren (Fernsehserie – Folge Todesspiel), Rolle: Timmie Peik
  • 2002: Klinikum Berlin Mitte (Fernsehserie – Folge Nachtschicht), Rolle: Thomas Schrader
  • 2001: Der Verleger (Fernsehfilm), Rolle: Axel jr. / Aggelli

Theater (Auswahl)[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Homepage
  2. imdb.de
  3. facebook.com
  4. 48 Hour Film Project

Weblinks[Bearbeiten]