Patienteninformation

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Unter Patienteninformation versteht man Publikationen mit Informationen für medizinische Laien zu Fragen von Gesundheit und Gesundheitsförderung, zu Krankheit und Untersuchungs- bzw. Behandlungsmöglichkeiten sowie zu Einrichtungen des Gesundheitswesens (z. B. Kliniken, Arztpraxen, Krankenkassen usw.).

Patienteninformationen zu medizinischen Themen sollen insbesondere Patienten in die Lage versetzen, eine Krankheit beziehungsweise deren Symptome zu verstehen und einzuordnen. Sie sollen über Nutzen, Risiken und Nebenwirkungen informieren, aber auch vor nutzlosen, überflüssigen und schädlichen Maßnahmen warnen.

In der Schweiz wird auch die Packungsbeilage von Medikamenten Patienteninformation genannt.

Entwicklung von Patienteninformationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umfassende und möglichst objektive Patienteninformationen mit medizinischen Inhalten werden - ähnlich wie ärztliche Leitlinien - auf der Grundlage der besten verfügbaren wissenschaftlichen Belege (der sogenannten Evidenz) entwickelt. Solche Patienteninformationen werden auch Patientenleitlinien oder - wenn es sich um systematische Empfehlungen für gesunde Menschen handelt - Gesundheitsleitlinien genannt (siehe z. B. unter Nationale Versorgungsleitlinie).

Der informierte Patient[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der „informierte Patient“ ist das Ziel, das die Deutsche Krebshilfe in der Absicht unterstützt, dem Arzt als Partner zu begegnen und ihm präzise Fragen stellen zu können. Die an Themen reiche Serie kostenloser Broschüren über Krankheiten, Diagnostik und Heilungschancen wurde Anfang 2011 um ein erstes "Krebs-Wörterbuch" ergänzt. Darin werden medizinische Fachbegriffe erläutert. [1] Die Publikationen „werden stets von namhaften Spezialisten auf ihre inhaltliche Richtigkeit überprüft“, erklärte die Ärztin Eva M. Kalbheim von der Deutschen Krebshilfe in Bonn. Die Texte würden auch regelmäßig den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pressemitteilung Deutschen Krebshilfe vom 12. Januar 2011