Paul Jabara

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Paul Jabara
Paul Jabara bei der Premiere des Films The Rose, 1979

Paul Frederick Jabara (* 31. Januar 1948 in Brooklyn, New York City; † 29. September 1992 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Schauspieler, Sänger, Songwriter und Komponist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jabara absolvierte eine Ausbildung zum Schauspieler. Er gehörte zur Originaltruppe der Musicals Hair und Jesus Christ Superstar. Er übernahm die Rolle von Frank-N-Furter in der Los-Angeles-Produktion der Rocky Horror Show, als Tim Curry die Show verließ, um in der Filmversion in England mitzuspielen. Im Jahr 1969 spielte Jabara in dem Film Midnight Cowboy von John Schlesinger und 1974 in dem Film The Day of Locust von John Schlesinger, wo er das Lied Hot Voo-Doo sang. Im Film Thank Go It’s Friday aus dem Jahr 1978 spielte er die Rolle von Carl, dem Discogänger, und war als Sänger auf dem Soundtrack-Album des Films vertreten. Im Jahr 1981 trat er in einem weiteren Film von John Schlesinger auf; in Honky Tonk Freeway spielte er den Lkw-Fahrer T.J. Tupus

Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler veröffentlichte er mehrere Singles und Studioalben als Sänger. Zudem schrieb er als Songwriter verschiedene Lieder für andere Künstler wie Barbra Streisand, Diana Ross und Donna Summer. Das Lied It’s Raining Men schrieb Jabara ursprünglich 1979 gemeinsam mit Paul Shaffer. Im Lauf der Jahre bis 1982 boten sie Diana Ross, Donna Summer, Cher und Barbra Streisand den Disco-Song an, die ihn ablehnten, bis Martha Wash und Izora Armstead ihn aufnahmen.[1] Die Veröffentlichung des Liedes war am 10. September 1982. Jabara verstarb 1992 in Los Angeles an den Folgen von AIDS.[2]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1977: Shut Out, Duett mit Donna Summer
  • 1977: Dance
  • 1977: Slow Dancing
  • 1978: Dancin’ (Lift Your Spirits Higher)
  • 1978: Pleasure Island
  • 1978: Take Good Care of My Baby / What’s a Girl to Do Paul Jabara & Pattie Brooks
  • 1978: Trapped in a Stairway
  • 1978: Disco Queen
  • 1979: Never Lose Your Sense Of Humor, Duett mit Donna Summer
  • 1979: Disco Wedding
  • 1982: Take Me Home w/ Brenda & The Tabulations

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1977: Shut Out (Casablanca Records)
  • 1978: Keeping Time (Casablanca Records)
  • 1979: The Third Album (Casablanca Records, 1979)
  • 1983: Paul Jabara & Friends [featuring The Weather Girls, Leata Galloway & Whitney Houston] (CBS Records)
  • 1986: De La Noche: The True Story – A Poperetta [featuring Leata Galloway] (CBS Records)

Soundtracks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1978: Various Artists - Original Soundtrack – Thank God It’s Friday (zwei Tracks als Performer, vier als Komponist, Casablanca Records)
  • 1989: Greatest Hits… and Misses (Casablanca Records/PolyGram, posthum)
  • 1994: The Casablanca Records Story (PolyGram, posthum)
  • Mother, Jugs and Speed Soundtrack (Dance)

Auszeichnungen und Preise (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Story in Vanityfair.com
  2. New York Times: Paul Jabara, 44, Actor, Singer And Disco Songwriter, Is Dead: 2. Oktober 1992