Paul Stotz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Werbeanzeigen von 1894 bis 1906

Paul Stotz (* 6. Mai 1850 in Wasseralfingen; † 3. September 1899 auf dem Veitenhof im Kaisertal bei Kufstein) war ein deutscher Kunsterzgießer in Stuttgart.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stotz besuchte 1866–67 das Polytechnikum und die Architektenfachschule und 1869 die Kunstgewerbeschule in Stuttgart bei Karl Kopp - seinem Onkel -, der als Bildhauer in Stuttgart arbeitete. Anschließend arbeitete er als Zeichner und Modelleur in der väterlichen Eisengießerei. 1873 wechselt er nach Wien, wo er als Ziseleur in der Hollenbachschen Bronzegießerei arbeitete.

Paul Stotz leitete ab 1876 die neu gegründete kunstgewerbliche Abteilung der väterlichen Eisengießerei von Albert Stotz. Die Abteilung firmierte unter dem Namen „Bronce-Waaren-Fabrik A. Stotz, Stuttgart“ in der unteren Neckarstraße 134. Das Produktionsprogramm umfasste Einrichtungsgegenstände, Beleuchtungskörper, Büsten, Statuetten, Grab-Monumente und Beschläge. 1882 wurde die Abteilung allein auf Paul Stotz übertragen und errichtete als „Paul Stotz & Co.“ ein neues Fabrikgebäude in der Neckarstraße 142. Er erweiterte das Produktionsprogramm erfolgreich um elektrische Beleuchtungskörper und Koch- und Heizeinrichtungen. 1891 wurde die „Paul Stotz kunstgewerbliche Werkstätte GmbH“ gegründet. Nach dem Tod von Paul Stotz leitete der Architekt Oskar Dedreux das Geschäft, bis 1906 der Zusammenschluss mit der Firma Otto Schlee in Biberach erfolgte. 1918 fand die Umbenennung in „Metallwerke vorm. Paul Stotz“ statt und 1923 in „Werkhaus Neckarstraße GmbH“, die bis 1932 bestand.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Staatsarchiv Ludwigsburg – Ministerialabteilung für den Straßen- und Wasserbau; Archivalieneinheit E 166

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Centralblatt der Bauverwaltung, 4. November 1893, S. 461.
  2. Kulturdenkmale der Stadt Philippsburg.