Pedaz

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
100% Macher (mit Blut & Kasse)
  DE 75 12.09.2014 (1 Wo.)
Schwermetall
  DE 47 29.04.2016 (1 Wo.)
Malocherattitüde
  DE 55 02.06.2017 (1 Wo.)

Pedaz (* 20. Jahrhundert in Essen; bürgerlich Christian Peters) ist ein deutscher Rapper aus Essen.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pedaz war in den für die Hip-Hop-Szene im Ruhrgebiet sehr erfolgreichen 2000er Jahren bereits aktiv und unter anderem mit Snaga & Pillath, PA Sports und Manuellsen bekannt. Bereits 2005 erschienen erste Tracks von ihm auf dem Mixtape P-Böller.[2] Er trat außerdem bei der DVD-Serie Feuer über Deutschland auf. Kurz darauf entschied er sich, parallel zu seiner Rapkarriere eine Ausbildung als Elektriker zu machen.[3][4]

2014 erschien das Kollaboalbum 100% Macher, das er zusammen mit dem Rapper Blut & Kasse aufnahm. Es erreichte Platz 75 der Charts.[1] 2016 wurde er als erstes Signing für das neugegründete distri-Unterlabel Distri Records unter Vertrag genommen. Als Vorbote für das Debütalbum wurde zunächst das Video zu Auf die Fresse, fertig, los! über den YouTube-Kanal der 187 Strassenbande veröffentlicht.[5] Am 22. April 2016 erschien schließlich das Album Schwermetall, das Platz 47 der deutschen Charts erreichte.[1] Ausführende Produzenten waren RAF Camora und die Stereoids, die Beats stammen unter anderem von Joshimixu, Abaz, Rooq, Johnny Illstrument und Joznez.[6] Als Features ist neben RAF Camora auch die Deutschrockband Haudegen um den Ex-Rapper Joe Rilla vertreten. Für den „Prachtkerle Remix“ zum Stück Wie ein Mann konnte er zudem MoTrip, Sido, Silla, Joka, RAF Camora, Sinan-G, Blut & Kasse und Joshi Mizu gewinnen.[2]

Musikstil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pedaz ist vor allem ein sogenannter Punchline-Rapper, ein Rapper der also im Battle-Rap aktiv ist und gegen einen imaginären Gegner antritt. Damit lehnt er sich an die frühe Ruhrpott-Szene an. Insbesondere Snaga gilt als ein Vorbild. Er verarbeitet viele Inspirationen aus seiner Arbeit und der Mentalität des Ruhrpotts. Daneben verarbeitet er auch persönliche Themen in seinen Lyrics.[3]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben

Mixtapes und Downloadalben

  • 2005: P-Böller
  • 2006: P-Böller 2
  • 2007: Asozialer Kerl (Hiphop.de)
  • 2010: Knockout (EP mit Phillayoe)
  • 2012: Pott für immer (EP)
  • 2013: 100% Original
  • 2020: Vierfünfer (EP)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Pedaz in den deutschen Charts
  2. a b Popshot: Album-Kritik zu Schwermetall inkl. Diskografie. In: Popshot. Abgerufen am 3. Juni 2016.
  3. a b Ruhrpott-Rapper Pedaz im Interview: Pedaz steht für pure Ehrlichkeit in Rapform. In: Joiz. Abgerufen am 22. Mai 2016.
  4. Pedaz – „Ich steh um halb sechs auf und geh arbeiten.“ In: Splashmag.de. 7. April 2016, abgerufen am 22. Mai 2016.
  5. Neues Deutschrap-Label Distri Records mit Signing Pedaz gelauncht. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Musikmarkt.de. 21. Januar 2016, archiviert vom Original am 21. Mai 2016; abgerufen am 22. Mai 2016.
  6. Neue Believe Releases KW 16 mit Pedaz, Alice Phoebe Lou … In: Blogbelieve.de. 22. April 2016, abgerufen am 22. Mai 2016.