Penamacor

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Penamacor
Wappen Karte
Wappen von Penamacor
Penamacor (Portugal)
Penamacor
Basisdaten
Region: Centro
Unterregion: Viseu Dão-Lafões
Distrikt: Castelo Branco
Concelho: Penamacor
Koordinaten: 40° 10′ N, 7° 10′ WKoordinaten: 40° 10′ N, 7° 10′ W
Einwohner: 1577 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 373,5 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 4,2 Einwohner pro km²
Kreis Penamacor
Flagge Karte
Flagge von Penamacor Position des Kreises Penamacor
Einwohner: 5682 (Stand: 30. Juni 2011)[3]
Fläche: 563,72 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 10 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 9
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Penamacor
Largo do Município
6090-543 Penamacor
Präsident der Câmara Municipal: Domingos Manuel Bicho Torrão (PS)
Website: www.cm-penamacor.pt

Penamacor (auch Penamacôr) ist eine Kleinstadt (Vila) und ein Kreis in Portugal mit 1577 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011). Der Ort gehört zur Rede de Judiarias (Portugiesisch für: Netz der Judenviertel), einem Verbund von Orten mit historisch bedeutenden jüdischen Gemeinden.

Der Schandpfahl im historischen Zentrum
Das Kloster Convento Santo António

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Westgoten-König Vamba stammt nach unbelegten Vermutungen aus Penamacor. Seine ersten Stadtrechte (Foral) erhielt der Ort 1189 durch König Sancho I., der Penamacor an Gualdim Pais gab. Der Ort wuchs mit der einsetzenden Besiedlungspolitik und bekam Bedeutung auf Grund seiner strategischen Lage in der Verteidigungslinie gegen Aragón und Kastilien. Er wurde mit Burganlagen befestigt und 1199 zur Vila (Kleinstadt mit Verwaltungsrechten) erhoben. 1217 bestätigte König D.Afonso II. die Stadtrechte, die König Manuel I. 1510 erneuerte.[4]

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen des Kreises Penamacor

Penamacor ist Sitz eines gleichnamigen Kreises (Concelho) im Distrikt Castelo Branco. Am 30. Juni 2011 hatte der Kreis 5682 Einwohner auf einer Fläche von 563,7 km²[3].

Im Osten grenzt der Kreis an Spanien, die portugiesischen Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Sabugal, Idanha-a-Nova, Castelo Branco sowie Fundão.

Mit der Gebietsreform im September 2013 wurden mehrere Gemeinden zu neuen Gemeinden zusammengefasst, sodass sich die Zahl der Gemeinden von zuvor zwölf auf neun verringerte.[5]

Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis Penamacor:

Kreis Penamacor
Gemeinde Einwohner
(2011)
Fläche
km²
Dichte
Einw./km²
LAU-
Code
Aldeia do Bispo, Águas e Aldeia de João Pires 1.171 32,71 36 050713
Aranhas 353 5,48 64 050704
Benquerença 575 28,60 20 050706
Meimão 280 33,12 8 050707
Meimoa 373 28,80 13 050708
Pedrógão de São Pedro e Bemposta 620 31,71 20 050714
Penamacor 1.577 373,50 4 050710
Salvador 476 10,49 45 050711
Vale da Senhora da Póvoa 257 19,31 13 050712
Kreis Fundão 5.682 563,72 10 0507

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Penamacor (1801–2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
5259 7498 13.179 15.724 16.659 9524 8115 6658 5652
Der Wachturm der Burg (Castelo)

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ostermontag

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Penamacor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. a b www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  4. www.verportugal.net, abgerufen am 27. Januar 2013
  5. Veröffentlichung der administrativen Neuordnung im Gesetzesblatt Diário da República vom 28. Januar 2013, abgerufen am 16. März 2014
  6. geminacoes (Memento vom 1. Oktober 2012 im Internet Archive)