Perfluorhexan

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Strukturformel
Strukturformel von Perfluorhexan
Allgemeines
Name Perfluorhexan
Andere Namen
  • Fluorinert FC-72
  • Flutec PP1
  • Tetradecafluorhexan
Summenformel C6F14
CAS-Nummer 355-42-0
PubChem 9639
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit[1]

Eigenschaften
Molare Masse 338,04 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

1,691 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt

−88,2 °C[1]

Siedepunkt

57,14 °C[1]

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser[1]

Brechungsindex

1,2515[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
keine GHS-Piktogramme
H- und P-Sätze H: 413
P: ?
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3][4]
Reizend
Reizend
(Xi)
R- und S-Sätze R: 36/37/38
S: 26​‐​36
Toxikologische Daten

> 5000 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)[4]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Perfluor-n-hexan ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Perfluorcarbone, welche aufgrund ihrer inerten Eigenschaften als Wärmeüberträger und Lösungsmittel[5] verwendet wird. Auch ein Einsatz in der Medizin bei Lungenschäden wird untersucht.[6]

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Perfluorhexan kann durch einen Fowler-Prozess aus Cobalt(II)-fluorid gewonnen werden.[7]

Ebenfalls möglich ist die elektrochemische Fluorierung von Trihexylamin[7] gemäß der Bruttogleichung

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-420.
  2. Einstufung und Kennzeichnung von Tetradecafluorohexane im Classification and Labelling Inventory der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), abgerufen am 7. März 2016.
  3. Für Stoffe ist seit dem 1. Dezember 2012, für Gemische seit dem 1. Juni 2015 nur noch die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung gültig. Die EU-Gefahrstoffkennzeichnung ist daher nur noch auf Gebinden zulässig, welche vor diesen Daten in Verkehr gebracht wurden.
  4. a b Topfluoro: Sicherheitsdatenblatt n-Perfluorohexane, abgerufen am 13. Februar 2016.
  5. John A. Gladysz, Dennis P. Curran, Istvan T. Horvath: Handbook of Fluorous Chemistry. John Wiley & Sons, 2006, ISBN 978-3-527-60449-4, S. 460 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  6. R. Kuhlen, R. Rossaint: Die Intensivtherapie bei akutem Lungenversagen. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-57349-1, S. 81 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  7. a b Rob Burgess: Understanding Nanomedicine An Introductory Textbook. CRC Press, 2012, ISBN 978-981-4303-52-1, S. 18 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).