Peter Goedel

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Ulrich Mannes im Gespräch mit Peter Goedel auf dem Underdox Filmfestival (2010)

Peter Goedel (* 3. April 1945 in Torgau, Elbe) ist ein deutscher Autor, Regisseur und Filmproduzent.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur in Stuttgart studierte Peter Goedel Literatur- und Theaterwissenschaften, außerdem Kunstgeschichte und Philosophie in Köln und München. Anschließend arbeitete er als Dramaturg und Regie-Assistent an verschiedenen Theatern. Erste Inszenierungen. Ab 1972 war er Regie-Assistent an diversen Film- und Fernsehproduktionen. Ab 1974 drehte Goedel eigene Filme fürs Fernsehen. Freier Mitarbeiter, Autor und Regisseur, für verschiedene Fernsehanstalten, vor allem für WDR, HR und BR, Kultur- und Filmredaktionen. Diverse Filme vorwiegend auf dem dokumentarischen Gebiet, Radiofeatures und Hörspiele. 1978 Gründung der Peter Goedel Filmproduktion, Spezialisierung auf Filme über kulturelle Themen, von der Geschichte der Bleistift-Dynastie Faber-Castell über Porträts berühmter Schriftsteller wie Elias Canetti bis hin zu Literaturverfilmungen. Peter Goedel arbeitet sowohl für das Fernsehen wie auch für das Kino, realisiert Spielfilme und Fernsehspiele.

Diverse Festivalteilnahmen und Veranstaltungen für Goethe-Institute. Mitglied in verschiedenen Jurys (u. a. Europäischer Filmpreis, Bayerischer Dokumentarfilmpreis „Der junge Löwe“).

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1980: Alois Gugutzer, Filmvorführer: ‚Das Zelluloid läßt einen nicht los‘ (TV)
  • 1981: Talentprobe
  • 1987: Rendezvous unterm Nierentisch
  • 1987: Das Treibhaus
  • 1988: Hinter den Elbbrücken (TV)
  • 1990: Ortelsburg/Szczytno – Es war einmal in Masuren (TV)
  • 1992: Deutschfieber
  • 2000: Tanger – Legende einer Stadt

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]