Peter Henning (Drehbuchautor)

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Peter Henning bei der Preisverleihung der Deutschen Akademie für Fernsehen 2015

Peter Henning (* 1956) ist ein deutscher Drehbuchautor und Regisseur.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er studierte Medienwissenschaften, Literatur und Soziologie in Osnabrück, bevor er sein Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) begann. Von 2004 bis 2009 lehrte er an der ifs Internationale Filmschule Köln Drehbuch/Dramaturgie. Seit 2009 ist er Professor für Film schreiben an der Filmuniversität Babelsberg "Konrad-Wolf". Hier hat er das Forschungsprojekt zur Entwicklung des 180° Kinos, "Reise der Imagonauten" entwickelt und, zusammen mit den Professoren Michael Hammon und Martin Steyer, geleitet. Der daraus hervorgegangene 180° Spielfilm Der Imagonaut hatte während der Berlinale 2014 Premiere im Rahmen des Talent-Campus.

Der Film Schande, den er zusammen mit Claudia Prietzel inszenierte, gewann 1999 den Deutschen Fernsehpreis für Regie und 2000 den Prix Italia. Mehrere seiner Filme waren für den Adolf-Grimme-Preis nominiert.

2008/09 inszenierte er die Uraufführung des Stücks Spurensuche von Francis C. Winter am Ernst-Deutsch-Theater, Hamburg.

Seit 2009 lehrt er als Professor für Drehbuch und Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg "Konrad-Wolf".

Er ist geschäftsführender Vorstand des Verband Deutscher Drehbuchautoren e.V. (VDD) und arbeitet als Regie- und Autorenduo mit seiner Lebenspartnerin Claudia Prietzel.

Filmographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regie (Auswahl):

  • 1990: Der Zauberkasten (auch Drehbuch)
  • 1996: Kuppke (auch Drehbuch)
  • 1998: Schande
  • 2000: Nur das Blaue vom Himmel (auch Drehbuch)
  • 2002: Erste Liebe
  • 2003: Der Puppengräber
  • 2005: Tatort – Scheherazade
  • 2007: Schattenkinder (Fernsehfilm; auch Drehbuch)
  • 2012: Tatort – Ordnung im Lot (auch Drehbuch)

Drehbuch (Auswahl):

  • 2000: Keine Macht für Niemand
  • 2001: Der Kuckuck
  • 2001: Liebediener
  • 2005: Milch&Kohle
  • 2006: Wahrheitsliebe
  • 2007: Federleicht
  • 2011: Louise im blauweiß gestreiften Leibchen
  • 2015: Engelspfeifen
  • 2015: Louise 3.0

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]