Phan Văn Khải

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Anmerkung: Bei diesem vietnamesischen Namen lautet der Familienname Phan, in westlichen Texten ist die Schreibweise oft vereinfacht Phan. Gemäß dem lokalen Brauch sollte die Person mit ihrem Rufnamen Khai bezeichnet werden.
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Phan Van Khai (5. Juni 2006)

Phan Văn Khải (* 25. Dezember 1933 in Củ Chi bei Ho-Chi-Minh-Stadt [damals Saigon]; † 17. März 2018 in Củ Chi[1]) war ein vietnamesischer Politiker.

Leben und Tätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pham Van Khai wurde am 25. Dezember 1933 nahe Saigon in Französisch-Indochina geboren. Bereits während seiner Jugend schloss betätigte er sich in revolutionären Organisationen. Nach dem Ende des Indochinakriegs und der darauf folgenden Teilung des Landes nutzte Pham Van Khai die Möglichkeit in den kommunistischen Norden zu emigrieren.[2]

Während des Vietnamkrieges betrieb er fünf Jahre lang in Moskau ein Wirtschaftsstudium. Nach Kriegsende war er zeitweise Bürgermeister von Ho-Chi-Minh-Stadt. Vom 24. September 1997 bis zum 24. Juni 2006 bekleidete er das Amt des Premierministers der Sozialistischen Republik Vietnam.

Pham Van Khai wurde im politischen Spektrum als moderater Mann des Apparats eingeordnet, der die ökonomische Öffnung des Landes unterstützte.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Former Vietnam Prime Minister Phan Van Khai Dies at 84. In: The New York Times. 17. März 2018, abgerufen am 17. März 2018 (englisch).
  2. a b Bruce Lockhart, William J. Duiker : Historical Dictionary of Vietnam, 3. Auflage, Oxford, 2006, S. 311–312

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „Aus Bombenkratern aufgebaut“. Vietnams Premierminister Phan Van Khai über seine Kriegserfahrungen mit den USA und die Dominanz der Supermacht, die Schwierigkeiten des wirtschaftlichen Aufbaus seines Landes und das Wagnis einer politischen Öffnung. (in: Der Spiegel, 47/2002)