Philipp Kuwert

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Philipp Kuwert (* 1. Juli 1969 in Essen) ist ein deutscher Arzt, Psychotherapeut, Sachbuchautor und Hochschullehrer.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Philipp Kuwert machte im Mai 1988 am Katholischen Gymnasium Leoninum in Handrup sein Abitur. Anschließend leistete er seinen Zivildienst und studierte von 1990 bis 1997 Humanmedizin an der Philipps-Universität Marburg und der University of Pretoria in Südafrika. 1998 promovierte Kuwert zu einem internistischen, humanexperimentellen Thema. Von 1998 bis 2001 arbeitete er als Arzt im Praktikum und als Assistenzarzt am Zentrum für soziale Psychiatrie Kurhessen in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Nach einer Elternzeit folgte von 2002 bis 2005 eine Tätigkeit als Wissenschaftlicher Assistent an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald im Klinikum der Hansestadt Stralsund. 2004 machte Kuwert seinen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und ab 2006 arbeitete er als Oberarzt. Im Jahr 2010 schloss er seine Habilitation ab und wurde zum Privatdozenten ernannt. 2014 wurde Philipp Kuwert Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und 2016 Chefarzt der neu gegründeten Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Helios Hanseklinikum Stralsund. Die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Greifswald erfolgte 2017. Seit 2018 hat er die ärztliche Zusatzbezeichnung Psychoanalyse.[1]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Svenja Eichhorn: Das Geheimnis unserer Großmütter. Eine empirische Studie über sexualisierte Kriegsgewalt um 1945. Psychosozial-Verlag 2011. ISBN 978-3-8379-2131-1
  • mit Michael Meyer zum Wischen: Jacques Lacan. Eine Einführung für die therapeutische Praxis. Kohlhammer Verlag 2017. ISBN 978-3-17-032061-1
  • mit Marie Kaiser, Svenja Eichhorn, Heide Glaesmer: Psychosoziale Konsequenzen des Aufwachsens als Besatzungskind in Deutschland. In von Barbara Stelzl-Marx, Silke Satjukow: Besatzungskinder. Die Nachkommen alliierter Soldaten in Österreich und Deutschland.
  • mit Christine Knaevelsrud, Maria Böttche: Lebensrückblickstherapie bei Traumafolgestörungen. In A. Maercker (Hrsg.): Der Lebensrückblick in Therapie und Beratung. Seite 121 bis 137. Berlin 2013, Springer, ISBN 978-3-642-28198-3
  • mit Hellmut Freiberger, Heide Glaesmer, Harald J. Freyberger: Transgenerationale Traumatransmission (am Beispiel der Überlebenden des Holocaust). In Günter H Seidler, Harald J Freyberger, Andreas Maercker: Handbuch der Psychotraumatologie

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. CV. In: helios-gesundheit.de. Abgerufen am 22. Februar 2019.