Philipp Preuss

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Philipp Preuss (* 3. Dezember 1974 in Bregenz, Österreich), ist ein österreichischer Regisseur und Autor. Preuss arbeitet zwischen bildender und darstellender Kunst.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preuss, geboren in Bregenz und aufgewachsen in Wien, studierte „Regie und Schauspiel“ am Mozarteum Salzburg sowie Theaterwissenschaften und Philosophie in Wien und ist seit 2001 freier Regisseur. Er lebt in Berlin.

Von ihm stammen Arbeiten u.a. am Schauspielhaus Bochum, Theater Dortmund, Schauspiel Frankfurt, Deutsches Theater Berlin, Schaubühne Berlin, Schauspiel Leipzig, Residenztheater München. Preuss inszeniert zudem Ausstellungen mit fiktiv-virtuellen Künstlerfiguren, die von Schauspielern dargestellt werden, er erweitert den Theaterbegriff in den Bereich der bildenden Kunst. 2010 gründete er die Theatergruppe Shanzhai Institut[1].

Inszenierungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002 The Globe-25 Szenen, Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis, Bregenz
  • 2003 Sei personaggi in cerca d´autore, Galeria Galica, Mailand
  • 2008 Measure for Measure, Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis, Bregenz
  • 2011 Penthesilea 45, Galerie Hollenstein, Lustenau
  • 2012 Warhola oder Gruppensex der Egoshooter, Szenische Installation, Museum Moderner Kunst Frankfurt
  • 2016 The Fair Play, Schauspiel Leipzig, Spinnerei Leipzig
  • 2016 The Feedback, Performance, Manifesta Zürich

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anke Roeder, C. Bernd Sucher (Hrsg.): Radikal jung: Regisseure: Porträts, Gespräche, Interviews. Verlag Theater der Zeit, Berlin 2004, ISBN 3-934344-48-8.
  • Kurzbiografie und Quellen In: Susanne Fink, Cornelia Rothmund: Bildende Kunst in Vorarlberg. 1945–2005. Biografisches Lexikon. Vorarlberger Landesmuseum, Kunsthaus Bregenz. Bucher-Verlag, Hohenems 2006, ISBN 3-902525-36-3, S. 246–247.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Shanzhai Institut