Pirmin Spiegel

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Pirmin Spiegel (2015)

Pirmin Spiegel (* 1957 in Großfischlingen) ist ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher und Entwicklungshelfer. Er ist seit 2012 Hauptgeschäftsführer und Vorstandsvorsitzender des Bischöflichen Hilfswerkes Misereor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pirmin Spiegel, der aus einer pfälzischen Bauernfamilie stammt, studierte Philosophie und Katholische Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt/Main und empfing am 7. Juni 1986 die Priesterweihe. Bis 1990 wirkte er als Kaplan und Pfarradministrator in Kaiserslautern und als CAJ-Kaplan des Bistums Speyer.

Danach war er bis zum Jahr 2000 im brasilianischen Bundesstaat Maranhão in Lima Campos als Pfarrer von drei Pfarreien mit 67 Gemeinden in drei Landkreisen tätig. Bis 2003 war er für die Ausbildung von Laienmissionaren in Maranhão und darüber hinaus freigestellt. Von 2004 bis 2010 arbeitete Spiegel wieder in Deutschland als Pfarrer in der Pfarreiengemeinschaft Blieskastel-Lautzkirchen. Im Sommer 2010 kehrte er noch einmal nach Brasilien zurück, um in verschiedenen Ländern Lateinamerikas in der Ausbildung und Begleitung von Laienmissionaren zu arbeiten.[1]

Seit dem 23. März 2012 ist er Hauptgeschäftsführer und Vorstandsvorsitzender des Bischöflichen Hilfswerkes Misereor.[2]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 19. Dezember 2012 wurde Spiegel von Papst Benedikt XVI. zum päpstlichen Ehrenkaplan (Monsignore) ernannt.

Am 11. März 2017 wurde er mit den Hans-Rosenthal-Ehrenpreis ausgezeichnet. Im Rahmen eines Festaktes in Landau hielt Markus Schächter die Laudatio.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pirmin Spiegel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pirmin Spiegel, Priester im Dienst der Weltkirche, in: Der Pilger, abgerufen am 17. Februar 2012
  2. Pirmin Spiegel wird neuer Geschäftsführer von Misereor Mitteilung des Bistums Speyer, abgerufen am 17. Februar 2012
  3. Hans-Rosenthal-Ehrenpreis für P. Schächter