Platooning

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US-Grafik zur adaptiven Geschwindigkeitsregelung von vernetzten Fahrzeugen (Platooning)

Unter Platooning (auch: Elektronische Deichsel) versteht man ein in der Entwicklung befindliches System für den Straßenverkehr, bei dem mehrere oder sogar viele Fahrzeuge mit Hilfe eines technischen Steuerungssystems in sehr geringem Abstand hintereinander fahren können, ohne dass die Verkehrssicherheit beeinträchtigt werden soll. Die Realisierung erfordert zusätzliche Kosten und Investitionen. Die Einführung von Platooning würde starke Auswirkungen auf den praktischen Straßenverkehr haben, die Abnutzung von Strassen verändern und erhebliche Änderungen in der STVO erfordern.

EU-Projekt SARTRE[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das computergesteuerte Fahren in Kolonnen wird in dem EU-Projekt SARTRE „Safe Road Trains for the Environment“ entwickelt.

Nutzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Fahren mit geringem Abstand führt bei Autobahn-üblichen Geschwindigkeiten wegen der verringerten Luftwiderstands der nachfolgenden Fahrzeuge zu einer erheblichen Verringerung des Kraftstoffverbrauchs.[1] Ebenfalls bietet Platooning die Möglichkeit des Führens von mehreren Fahrzeugen nur durch einen Fahrer im führenden Fahrzeug, was zu sinkenden Personalkosten für Speditionen führen könnte. Die Befürworter des Platooning erhoffen sich weniger Staugefahr und höhere Leistungsfähigkeit insbesondere von Autobahnen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Carl Bergenhem, Henrik Pettersson, Erik Coelingh, Cristofer Englund, Steven Shladover, Sadayuki Tsugawa: Overview of Platooning Systems, ITS World Congress, Vienna, 22-26th October 2012

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kathrin Elger: CO2-Emissionen: Computer, übernehmen Sie!, Artikel vom 14. Oktober 2014 auf spiegel.de, abgerufen am 20. Februar 2015.