Privatfernsehen (Magazin)

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Privatfernsehen war der Titel eines wöchentlichen Fernsehmagazins des WDR im Ersten vom 5. Oktober 1996[1] bis Ende 1997[2]. Moderiert wurde die Sendung von Friedrich Küppersbusch.

Privatfernsehen war ähnlich aufgebaut wie die Vorgängersendung, das Politmagazin ZAK. Es umfasste investigative Reportagen, satirische Beiträge und zwei bis drei Interviewgäste pro Sendung. Gesendet wurde live mit Publikum aus einem ehemaligen Getreidespeicher am Kölner Rheinufer.

Die Sendung lief zunächst jeden Samstag nach dem Wort zum Sonntag eine Stunde lang. Später wurde die Sendung um eine Viertelstunde gekürzt und freitags nach dem Bericht aus Bonn gesendet.

Regelmäßige Bestandteile der Sendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franz Lambert spielte in der Sendung live die Erkennungsmelodie sowie zwischen den Beiträgen Musik
  • Der damalige Fußballsechstligist Hamborn 07 wurde von Privatfernsehen gesponsert (Trikotwerbung), aus diesem Grund enthielt die Sendung auch immer einen Spielbericht des Vereins.
  • Sketche mit den aus der Reihe Hurra Deutschland bekannten Politiker-Puppen wurden eingespielt. Aufgezeichnet wurden die Szenen in den Kölner GUM-Studios, jeweils am Freitag vor der eigentlichen Sendung, um eine möglichst hohe Tagesaktualität herzustellen. Als Puppenspieler war u.a. der später bekannt gewordene Gerd J. Pohl im Einsatz.
  • Thomas Wißmann war der „Nachrichtensprecher“ der Sendung[3]
  • Emmanuel Peterfalvi holte als Alfons die „Stimme des Volkes“ von der Straße ein. Er verabschiedete sich stets mit den Worten „Salut, bis nächste Woche“, was sich, als der Fortbestand der Sendung nicht mehr so sicher war, in „Salut, bis nächste Sendung“ änderte.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Küppersbusch' neues Politmagazin: „Privatfernsehen“ in der Zeit online
  2. RTiesler.de
  3. Thomas Wißmann