Provinz Sud Carangas

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Provinz Sud Carangas
Lage
Basisdaten
Staat Bolivien
Departamento Oruro
Sitz Andamarca (Oruro)
Fläche 3536 km²
Einwohner 7231 (2012)
Dichte 2 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 BO-O

Koordinaten: 18° 53′ S, 67° 30′ W

Sud Carangas (auch: Sur Carangas) ist eine Provinz im zentralen Teil des Departamento Oruro im Hochland des südamerikanischen Anden-Staates Bolivien.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Provinz Sud Carangas ist eine von sechzehn Provinzen im Departamento Oruro. Sie liegt zwischen 18° 38' und 19° 09' südlicher Breite und zwischen 66° 37' und 67° 34' westlicher Länge.

Sie grenzt im Norden an die Provinz Saucarí, im Nordwesten an die Provinz Carangas, im Westen an die Provinz Litoral, im Süden an die Provinz Ladislao Cabrera, im Südosten an die Provinz Sebastián Pagador, im Osten an die Provinz Eduardo Avaroa, und im Nordosten an die Provinz Poopó. Im Osten grenzt die Provinz an den Poopó-See.

Die Provinz erstreckt sich über eine Länge von 60 Kilometern in Nord-Süd-Richtung und über 100 Kilometer in Ost-West-Richtung.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahl der Provinz Sud Carangas ist in den vergangenen beiden Jahrzehnten auf nahezu das Doppelte angestiegen:

  • 1992: 4.028 Einwohner (Volkszählung)
  • 2001: 6.136 Einwohner (Volkszählung)
  • 2012: 7.231 Einwohner (Volkszählung)[1]

41,1 Prozent der Bevölkerung sind jünger als 15 Jahre. 96,5 Prozent der Bevölkerung sprechen Aymara, 78,1 Prozent Spanisch und 46,0 Prozent Quechua.

99,9 Prozent der Bevölkerung haben keinen Zugang zu Elektrizität, 98,7 Prozent leben ohne sanitäre Einrichtung (1992).

77,9 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten in der Landwirtschaft, 4,1 Prozent in der Industrie, 18,0 Prozent im Dienstleistungsbereich (2001).

74,8 Prozent der Einwohner sind katholisch, 18,9 Prozent sind evangelisch (1992).

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Provinz unterteilt sich in die folgenden beiden Landkreise (bolivianisch: Municipios):

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. GEOHive nach: Instituto Nacional de Estadística Bolivia (INE) 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]