Puddle of Mudd

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Puddle of Mudd
Allgemeine Informationen
Genre(s) Post-Grunge
Gründung 1993
Website http://www.puddleofmudd.com
Gründungsmitglieder
Wes Scantlin
Jimmy Allen
Sean Samon
Kenny Burkett
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
Wes Scantlin (seit 1993)
Gitarre
Matt Fuller (seit 2014)
E-Bass, Gesang
Michael John Adams (seit 2014)
Schlagzeug
Dave Moreno (seit 2014)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Jimmy Allen (1993–1999)
E-Bass
Sean Samon (1993–1999)
Schlagzeug
Kenny Burkett (1993–1999)
Gitarre
Christian Stone (1999–2009)
Gitarre
Paul Phillips (2009-2011)
Gitarre
Adam Latiff (2011-2013)
E-Bass
Douglas John Ardito (1999–2010)
E-Bass
Damien Starkey (2010-2014)
Schlagzeug
Greg Upchurch (1999–2005)
Schlagzeug
Ryan Yerdon (2005-2011)
Schlagzeug
Shannon Boone (2011-2014)
Frontman Wes Scantlin von Puddle of Mudd im Mai 2009 während eines Konzerts in Guantanamo Bay, Kuba

Puddle of Mudd ist eine amerikanische Post-Grunge-Band aus Kansas City.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sänger Wes Scantlin wurde in St. Joseph, Missouri geboren und wuchs in Kansas City auf. Er besuchte dort die Park Hill High School und gründete nach dem Schulabschluss Mitte der 1990er die Band Puddle Of Mudd. Nachdem diese ursprüngliche Inkarnation sich auflöste, schaffte Scantlin es, bei Limp Bizkits Family Values Tour '99 über einen Security-Mann ein Tape an den Frontmann Fred Durst weiterzuleiten. Dieser war von der Dynamik der Band begeistert und plante, die plattenvertragslose Band bei seinem Label Flawless Records zu signen. Da der Band jedoch bis auf Scantlin alle Mitglieder fehlten, wurde unter Beihilfe von „Entdecker“ Fred Durst eine neue Version in Los Angeles durch Scantlin gebildet.

Die Band wurde durch Songs wie Control, She hates me und Blurry bekannt. Anfangs spielte sie in den USA als Support von ebenfalls von Fred Durst betreuten Bands wie Cold oder Staind und später auch mit den Deftones und Godsmack. In Europa spielten sie erstmals als Support von Linkin Park. Ihr Song Control war der offizielle Titelsong des WWE Survivor Series pay-per-view Events im November 2001, und ihr Song Nothing Left To Lose war der offizielle Titelsong des WWE Royal Rumble pay-per-view Events im Januar 2004. 2005 verließ Greg Upchurch die Band. Greg wurde Drummer der Band 3 Doors Down. Er wurde ersetzt durch Ryan Yerdon (Schlagzeug).

Am 24. Juli 2007 wurde von ihnen eine EP namens Famous veröffentlicht, zuvor erschien die Single Famous. Dieser Song war außerdem der Titelsong vom WWE One Night Stand 2007. Die Veröffentlichung des eigentlichen Albums, das ebenfalls den Namen Famous trägt, fand am 9. Oktober 2007 statt. Einige Zeit darauf wurden noch die Singles Psycho, We don't have to look back now und Livin' on borrowed time aus dem Album ausgekoppelt.

Im Jahr 2009 trat Christian Stone wegen nicht weiter benannten Ursachen aus der Band aus und wurde prompt durch den ehemaligen Gitarristen Paul Phillips ersetzt. Innerhalb von drei Aufnahmesessions arbeitete die umformierte Band dann an einem neuen Album namens Volume 4: Songs in the Key of Love & Hate. Es erschien in den USA am 4. Dezember 2009, nachdem zuvor die erste Single Spaceship in den amerikanischen Radios ein Airplay bekam.

Das Lied Shook up the world war ein Beitrag zur Unterstützung der amerikanischen Olympiamannschaft für die Winterspiele in Vancouver und Whistler im Jahr 2010, allerdings wurde das Stück zu spät fertiggestellt, um noch rechtzeitig auf den offiziellen Soundtrack für die Mannschaft zu kommen. Das Lied wurde als Single ausgekoppelt und ist auf iTunes verfügbar, wo es auch an eine neue Version des Albums angehängt wurde. Weitere Singles waren das erfolgreiche Lied Stoned und das geradezu unbemerkt und fast unkommentiert erschienene Keep it together. Nach einer kurzen Konzertserie im Sommer verließ dann der Bassist Douglas John Ardito die Band und wurde durch Damien Starkey ersetzt, der aus Jacksonville stammt und der Frontmann der Band Burn Season war. Im Oktober desselben Jahres erschien die Kompilation Icon, die zwölf Lieder der Band enthält. Die Icon-Serie veröffentlicht ähnliche Kompilationen für diverse andere Künstler in Nordamerika für einen geringen Preis.

Im Jahr 2011 zog sich die Band ins Studio zurück, um an einem neuen Album zu arbeiten. Zum ersten Mal seit vielen Jahren spielte die Band auch im Sommer in Europa, auf dem Download-Festival in England, um das zehnte Jubiläum von Come clean zu feiern.

Ende August 2011 wurde das Album re:(disc)overed veröffentlicht, welches ausschließlich Coverversionen (u. a. von AC/DC, Led Zeppelin, Free) enthält.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2001 Come Clean 10 Gold
(38 Wo.)
8
(37 Wo.)
26 Gold
(38 Wo.)
12 Platin
(41 Wo.)
9 3-fach-Platin
(88 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2001
2003 Life on Display 69
(1 Wo.)
55
(3 Wo.)
48
(7 Wo.)
90
(1 Wo.)
20 Gold
(23 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 2003
2007 Famous 27
(40 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. Oktober 2007
2009 Volume 4: Songs in the Key of Love & Hate 95
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Dezember 2009
2011 Re:(disc)overed 96
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. August 2011

weitere Veröffentlichungen

  • 1994: Stuck
  • 1997: Abrasive
  • 2005: Striking That Familiar Chord
  • 2010: Icon - Best Of

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2001 Control
Come Clean
60
(9 Wo.)
84
(1 Wo.)
15
(6 Wo.)
68
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. Juli 2001
Blurry
Come Clean
44
(9 Wo.)
72
(17 Wo.)
8 Silber
(13 Wo.)
5
(38 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Oktober 2001
2002 Drift & Die
Come Clean
61
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. April 2002
She Hates Me
Come Clean
20
(13 Wo.)
7
(14 Wo.)
23
(13 Wo.)
14
(7 Wo.)
13
(23 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. August 2002
2003 Away from Me
Life on Display
55
(2 Wo.)
72
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Oktober 2003
2007 Psycho
Famous
67
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. November 2007

weitere Singles

  • 2004: Heel Over Head
  • 2004: Spin You Around
  • 2007: Famous
  • 2008: We Don't Have to Look Back Now
  • 2008: Livin' on Borrowed Time
  • 2009: Spaceship
  • 2010: Stoned
  • 2010: Shook Up the World
  • 2010: Keep It Together
  • 2011: Gimme Shelter
  • 2014: Piece of the Action

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK US