Quax in Afrika

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Filmdaten
Originaltitel Quax in Afrika
Quax in Afrika Logo 001.svg
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1953
Länge 95 (Kino) 91 (Pal-DVD) Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Helmut Weiss
Drehbuch Wolf Neumeister
Produktion Heinz Rühmann
Musik Werner Bochmann
Kamera Ewald Daub
Schnitt Helmuth Schönnenbeck
Besetzung

Quax in Afrika ist ein deutscher Spielfilm aus der Zeit des Nationalsozialismus. Die unter dem Titel Quax in Fahrt (auch: Quax auf Fahrt) gedrehte propagandistisch angelegte Komödie mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle ist eine Fortsetzung des Erfolgfilms Quax, der Bruchpilot von 1941, nach Motiven der gleichnamigen Verserzählung von Hermann Grote. Der Film wurde von Juli 1943 bis Januar 1944 gedreht, nach Kriegsende aber von der alliierten Militärregierung verboten.[1] Die Uraufführung fand am 22. Mai 1953 gleichzeitig in mehreren deutschen Städten statt.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bayern 1932: Aus dem Flieger Otto Groschenbügel, genannt Quax, ist ein so guter Pilot geworden, dass er es zum besten Fluglehrer der Fliegerschule Bergried gebracht hat. Obwohl er eigentlich recht umgänglich ist, benimmt er sich seinen Schülern gegenüber sehr autoritär; vor allem möchte er keine Flugschülerinnen. Entsprechend groß ist dann auch sein Unmut, als ihm zwei Schülerinnen zugeteilt werden und später sogar seine Freundin Marianne auf dem Flugplatz auftaucht. Bei einem Wettfliegen lässt er sich schließlich vom Können weiblicher Piloten überzeugen. Das Fliegerteam stürzt dabei jedoch über Afrika ab und kommt so in Kontakt mit der dortigen Bevölkerung. Seine Schüler setzen Kameradschaft vor den eigenen Erfolg, was den von den Eingeborenen bedrohten Fliegern das Leben rettet. Quax wird gezwungen, die Eingeborene Banani zu heiraten, doch am Ende kehren die Flieger wieder in die Heimat zu den eigenen Ehefrauen zurück.

Hintergründe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flugplatzszenen im Film drehte man am Flugplatz Kempten-Durach. Die Szenen des Films, die in Afrika spielen, wurden in Brandenburg gedreht, wie sich Schauspielerin Bruni Löbel später erinnert:

„Die Szenen in Afrika, die wurden in Brandenburg gedreht, wo es eher öd war. Und dort hat man dann aus dem botanischen Garten ein paar Palmen aufgestellt. Ja und die Schwarzen, die kamen von überall her, ich weiß gar nicht, wo die alle herverpflichtet wurden. Die sächsischen Schwarzen, die sprachen natürlich ein besonders schönes Sächsisch.“[2]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Klamauk mit rassistischen Untertönen“ urteilt das Lexikon des internationalen Films.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Wolf: Perspektiven für Afrika: Die ewige Safari; Spiegel Special Geschichte 2/2007 vom 22. Mai 2007; S. 142–145.
  2. Zitiert nach: Quax in Afrika. Heidecker Post; abgerufen am 22. Januar 2014.
  3. Quax in Afrika. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 16. Juli 2017.