Quid pro quo

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Quid pro quo (lat. für „dies für das“) ist ein Rechtsgrundsatz und ökonomisches Prinzip, nach dem eine Person, die etwas gibt, dafür eine angemessene Gegenleistung erhalten soll. Vergleichbar ist es mit den ebenfalls lateinischen Sprichwörtern manus manum lavat („Eine Hand wäscht die andere“) und do ut des („Ich gebe, damit Du gibst“).

Quid pro quo wird in der Soziologie und der Spieltheorie als Erklärungsansatz herangezogen, um kooperatives Verhalten bei Egoisten zu erklären (vgl. Homo oeconomicus).

Quidproquo (quid pro quo?, wörtlich „Was für wen?“) bedeutet auch das versehentliche Vertauschen zweier Dinge und Quiproquo („Wer für wen?“) die Verwechslung zweier Personen.

Quid pro quo wurde ebenfalls in der Pharmazie[1] als Terminus verwendet, um die Möglichkeit des Apothekers zum Ausdruck zu bringen, gewisse Komponenten einer Zubereitung durch andere zu ersetzen, zu substituieren.[2][3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quid pro quo wurde ein am 24. Juni 2016 erschienenes Album der Mittelalter-Rock-Band In Extremo betitelt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. John M. Riddle: Quid pro quo. Studies in the history of drugs. Brookfield 1992 (= Collected studies series, 3367).
  2. Paul-Hermann Berges: „Quid pro quo“. Zur Geschichte der Arzneimittelsubstitution. Mathematisch-naturwissenschaftliche Dissertation, Marburg an der Lahn 1975.
  3. Paul-Hermann Berges: Arzneimittelverfälschung. In: Lexikon des Mittelalters, I, 1096 f.