Reeder (Software)

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Reeder

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Basisdaten

Entwickler Silvio Rizzi
Aktuelle Version 3.1.2 (macOS)
22. November 2017[1]

3.1.2 (iOS)
22. November 2017[2]

Betriebssystem macOS, iOS
Kategorie Feedreader
Lizenz proprietär
deutschsprachig nein
reederapp.com

Reeder ist ein Feedreader für macOS und iOS. Er wurde vom Schweizer Silvio Rizzi entwickelt.

Rizzi programmierte zuerst eine iPhone-Version der Software. Es folgte am 12. Juni 2010 eine Version für das iPad.

Im Februar 2010 gab Rizzi seine Stelle bei einer Basler Webdesign-Firma auf, um sich Vollzeit auf seine Softwareentwicklung konzentrieren zu können. Im Oktober 2010 wurden im App Store je über 100.000 Downloads von iPhone- und iPad-Version verzeichnet[3]. Am 1. Dezember 2010 erschien die erste Beta-Version des Reeder als Desktopversion für Mac[4], am 9. Juni 2011 kam die finale Version 1 in den Mac App Store[1].

Der Reeder hat ein minimalistisches, nüchternes Design und eine auf den Lesefluss optimierte Bedienung. Er ist ein Client, der mit einem Account bei Google Reader, Readability oder Fever verknüpft werden konnte und von dort die abonnierten Feeds beziehungsweise Artikel lud und synchronisierte.

Mit der Einstellung des Google Reader im Juli 2013 entfiel die Synchronisierungsbasis des Reeder. Ab der Version 2 für OS X und iOS wurden als Ersatz in mehreren Erweiterungsschritten die Dienste Feedbin, Feedly, Feed Wrangler, FeedHQ, Inoreader, NewsBlur, Minimal Reader, The Old Reader und BazQux Reader sowie lokale Verwaltung (ohne Synchronisierungsmöglichkeit) ergänzt. Readability und Fever blieben erhalten. Die zuvor getrennt für iPhone und iPad erhältlichen Apps wurden in eine Universal-App zusammengefasst.

Die einzelnen Artikel können mit einem Stern gekennzeichnet und als gelesen/ungelesen markiert werden. Die Anzeige kann über den die wesentlichen Textpassagen extrahierenden Webservice Readability erfolgen. Ein Export zu Instapaper, Pocket, Twitter und Facebook, zu Browser und Mail-Programm oder zu den Bookmark-Diensten Pinboard und Delicious ist ebenfalls möglich. Die Artikel können über die Mobilizer-Dienste von Google oder Instapaper geladen werden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Vorschauseite für macOS. In: Mac App Store. Abgerufen am 8. Dezember 2017.
  2. Vorschauseite für iOS. In: App Store (iOS). Abgerufen am 8. Dezember 2017.
  3. Andreas Thut: In Zürcher Café entwickelte iPad-App erobert die Welt. In: Neue Zürcher Zeitung. 30. Oktober 2010, abgerufen am 30. Juni 2017.
  4. Versionshistorie der Beta-Versionen (Memento vom 28. Mai 2011 im Internet Archive) (englisch).