Reinhold Johannes Buhl

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Reinhold Johannes Buhl

Reinhold Johannes Buhl (* 30. April 1933 in Mannheim) ist ein deutscher klassischer Cellist.

Werdegang als Violoncellist[Bearbeiten]

Reinhold Buhl erhielt seinen ersten Cellounterricht mit zehn Jahren. 1945–1952 studierte er bei Margot Gutbrod in Mannheim und erzielte bereits mit 15 Jahren erste große Konzerterfolge. 1953–1956 studierte er an der Musikhochschule in Mannheim bei August Eichhorn und Hans Adomeit und legte 1956 das Staatsexamen ab. Im gleichen Jahr nahm er an einem Meisterkurs bei Enrico Mainardi teil. Die technischen und musikalischen Wurzeln seines Cellospiels lassen sich wie folgt nachvollziehen:

Musikalische Aktivitäten[Bearbeiten]

Im aktiven Berufsleben[Bearbeiten]

Seit 1955 machte ihn seine umfangreiche Konzerttätigkeit in Deutschland bekannt und führte ihn in fast alle westeuropäischen Länder, nach Afrika, in den Vorderen Orient, nach Indien, Japan, Hongkong und Korea.

Buhl legte zahlreiche Tonträger-Einspielungen (Kammermusik und Sololiteratur, u.a. bei DGG, Philips, VOX, Harmonia mundi, FSM, Calig, Calliope) vor. Die deutschen und viele ausländische Rundfunksender produzierten Aufnahmen mit ihm.

Nach dem aktiven Berufsleben[Bearbeiten]

Die Reihe (Stand im Oktober 2015: 138 Konzerte) widmet sich der historisch informierten Aufführungspraxis. Das 1996 erbaute Musikhaus Marthashofen verfügt über einen Konzertsaal, in dem sechs historische Hammerklaviere zur Verfügung stehen, seit Neuestem auch die Kopie eines Cristofori-Hammerflügels. [1] Es sind dort viele renommierte Ensembles zu Gast wie z.B. das Henschel Quartett oder Solisten wie Christoph Hammer. Noch an seinem 80. Geburtstag am 30. April 2013 spielte Buhl das vierte und abschließende Konzert eines Zyklus mit allen Werken Beethovens für Violoncello und Hammerklavier. Buhl musiziert bevorzugt auf einem Instrument von Giovanni Grancino, Mailand aus dem Jahr 1698.

  • Gründung der privaten Stiftung Christa & Reinhold J. Buhl.

Sie will die Klaviere der Sammlung erhalten und für Musiker sowie Einspielungen zugänglich machen.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/grafrath-begeisterung-fuer-den-klaren-ton-1.2667027