Reinhold Vetter

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Reinhold Vetter (* 1946 in Hollabrunn) ist ein deutscher Journalist und Publizist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reinhold Vetter war zunächst Ingenieur für Vermessungswesen. Nach seinem Studium in Politikwissenschaft und Journalistik arbeitete er 1984–1988 beim WDR-Hörfunk in Köln. Seit 1988 ist er als Korrespondent tätig, bis 1994 für die ARD (Hörfunk) in Warschau, anschließend für das Handelsblatt zunächst in Warschau (1994–2000), dann in Budapest (2000–2003) und seit 2004 wieder in Warschau. Derzeit lebt er als freier Wissenschaftler und Autor in Berlin und Warschau. Sein Arbeitsschwerpunkt bildet sowohl Zeitgeschichte als auch Politik und Wirtschaft in Ostmitteleuropa. Neben den zu diesen Themen von Vetter veröffentlichten Büchern und Artikeln in Fachzeitschriften zeigt er sich auch für Kunstreiseführer über Polen und Schlesien verantwortlich.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wohin steuert Polen. Das schwierige Erbe der Kaczynskis, Ch. Links Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-86153-468-6.
  • Polens eigensinniger Held. Wie Lech Walesa die Kommunisten überlistete, Berliner Wissenschafts-Verlag (BWV), Berlin 2010, ISBN 978-3-8305-1767-2.
  • Ungarn: Ein Länderporträt, Ch. Links Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-86153-668-0.
  • Bronislaw Geremek. Der Stratege der polnischen Revolution, Berliner Wissenschafts-Verlag (BWV), Berlin 2014, ISBN 978-3-8305-3251-4.
  • Nationalismus im Osten Europas. Was Kaczynski und Orban mit Le Pen und Wilders verbindet, Ch. Links Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-86153-939-1.
  • Polens diensteifriger General: späte Einsichten des Kommunisten Wojciech Jaruzelski. BWV Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-8305-3861-5.