Rembert Weakland

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Rembert Weakland OSB (* 2. April 1927 in Patton, Pennsylvania) ist ein emeritierter, römisch-katholischer Erzbischof. Von 1977 bis 2002 war er Erzbischof der Erzdiözese Milwaukee.

Leben[Bearbeiten]

George Weakland trat 1945 der Ordensgemeinschaft der Benediktiner in Latrobe bei, nahm den Ordensnamen Rembert an und studierte Kirchenmusik.[1] Am 24. Juni 1951 empfing er in Subiaco in Italien von Bischof Simone Lorenzo Salvi OSB die Priesterweihe.[2] Am 26. Juni 1963 wurde er zum Erzabt der Erzabtei St. Vincent gewählt und empfing durch Bischof William Graham Connare die Benediktion am 29. August 1963.

Von 1967 bis 1977 war Weakland als Abtprimas der oberste Repräsentant der Benediktinischen Konföderation. Am 20. September 1977 wurde Weakland von Papst Paul VI. zum Erzbischof von Milwaukee ernannt. Die Bischofsweihe empfing er am 8. November 1977 in der Kathedrale von Milwaukee vom Apostolischen Delegaten in den USA, Erzbischof Jean Jadot.[2] Mitkonsekratoren waren sein Amtsvorgänger William Edward Cousins und der Bischof von Greensburg, William Graham Connare.

Weakland, der auch ein begabter Pianist war, wurde bald als Kenner der Liturgie geschätzt, vor allem als Experte im Bereich des Gregorianischen Chorals. Seine bischöflichen Pflichten verzögerten den Abschluss seines Doktorates, doch er gab seine wissenschaftliche Tätigkeit nie auf. Am 21. Dezember 1999 wurde er an der Columbia University in New York im Fach Musikwissenschaft promoviert. In seiner Dissertation (The Office Antiphons of Ambrosian Chant) erforschte er die Antiphonen des Ambrosianischen Gesanges.

Eine seiner letzten bedeutenden Amtshandlungen als Erzbischof war die höchst umstrittene Renovierung der Kathedrale von Milwaukee. Mit 75 Jahren wurde Weakland emeritiert.[3] Nachfolger als Erzbischof von Milwaukee wurde 2002 Timothy Michael Dolan.

In einer öffentlichen Erklärung räumte Weakland 2002 ein, dass er in früheren Jahren mit dem damaligen Studenten Paul Macoux eine erotische Beziehung hatte[4] und an diesen Geld aus Bistumsfonds überwiesen hatte.[5] Die Summe betrug US$ 450.000.[6] 2009 veröffentlicht Weakland eine Autobiographie unter dem Titel A Pilgrim in a Pilgrim Church.[7]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Paulus Gordan: Äbtekongreß und Abt-Primaswahl. In: Erbe und Auftrag, Jg. 43 (1967), S. 501–503, hier S. 503.
  2. a b Archbishop Rembert G. Weakland. Archdiocese of Milwaukee. Abgerufen am 19. Mai 2013.
  3. Concluding Rite - Good Shepherd Sunday (Memento vom 27. Juni 2007 im Internet Archive)
  4. NationalReview
  5. Tom Heinen, Zahn, Mary: Weakland begs for forgiveness. In: Milwaukee Journal Sentinel. 1. Juni 2002. Abgerufen am 7. Juli 2007.
  6. National Review, Rod Dreher, 24. Mai 2002
  7. Gaycitynews:Former Milwaukee Archbishop Comes Out