Ringer-Bundesliga 2001/02

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Ringer-Bundesliga 2001/02
Meister 2001/02 KSV Germania Aalen
Vizemeister VfK Schifferstadt
Meister Staffel Nord AV Germania Markneukirchen
Meister Staffel Süd KSV Germania Aalen

Der Ringer-Bundesliga 2001/02 startete mit 20 Vereinen, je 10 in der Nord- und in der Südstaffel. Meister der Vorrundenstaffeln wurden wie im Vorjahr AV Germania Markneukirchen und der KSV Germania Aalen. Die Meister der beiden regionalen Vorrundenstaffeln wurden in einer Hin- und in einer Rückkampfrunde ermittelt. Die Play-offs, für die sich die besten vier Vereine beider Staffeln qualifizierten, begannen am 12. Januar 2002 mit dem Viertelfinale. Am Ende kamen der Titelverteidiger KSV Germania Aalen und der Rekordmeister VfK Schifferstadt in die Finalrunde. KSV Germania Aalen konnte sich in den beiden Kämpfen am 17. Februar und am 23. Februar 2002 äußert knapp durchsetzen. Nach einer 10:14,5-Niederlage in Schifferstadt gewannen die Aalener den Rückkampf mit 14:9. Das Gesamtresultat betrug also 24:23,5.

Vorrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staffel Nord[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der AV Germania Markneukirchen hatte am Ende einen Punkt mehr als der 1. Luckenwalder SC auf dem Punktekonto. Neben Markneukirchen und Luckenwalde qualifizierten sich noch die Kampfgemeinschaften WKG Halle-Merseburg-Leuna und die KG Greiz/Mohlsdorf für die Play-offs.

Pl. Verein Pkt Dif Kampfpunkte
1. AV Germania Markneukirchen 18 380:143 +237 33:3
2. 1. Luckenwalder SC 18 329,5:148,5 +181 32:4
3. WKG Halle-Merseburg-Leuna 18 274,5:183,5 +91 27:9
4. KG Greiz/Mohlsdorf 18 300,5:204 +96,5 25:11
5. KSV Witten 07 18 281,5:228 +53,5 18:18
6. SV Sachsen 90 Werdau 18 222,5:304 −81,5 12:24
7. KFC Leipzig 18 188:302,5 −114,5 11:25
8. TuS Jena 18 195,5:298,5 −103 8:28
9. KSK Konkordia Neuss 18 211,5:316 −104,5 8:28
10. SG EC/Bayer Köln-Worringen 18 150:405,5 −255,5 6:30

Staffel Süd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aalen wurde souveräner Meister der Südstaffel. Der einzige Punktverlust stammte aus der Auswärtsniederlage bei der RWG Mömbris-Königshofen (10,5:18,5). KSV Köllerbach belegte wie im Vorjahr hinter Aalen den zweiten Rang. Der SV Siegfried Hallbergmoos und der VfK Schifferstadt konnten sich außerdem noch für das Viertelfinale der Play-offs qualifizieren. Trauriges Schlusslicht der Liga war der KSV Wiesental, der in den 18 Kämpfen keinen Punkt holen konnte.

Pl. Verein Pkt Dif Kampfpunkte
1. KSV Germania Aalen 18 347:144 +203 34:2
2. KSV Köllerbach 18 349,5:165 +184,5 30:6
3. SV Siegfried Hallbergmoos 18 306,5:206 +100,5 22:14
4. VfK Schifferstadt 18 284:232 +52 22:14
5. KSV Haslach 18 259:268 −8,5 22:14
6. SV Germania Weingarten 18 244,5:258,5 −14 16:20
7. RWG Mömbris-Königshofen 18 248,5:249,5 −1 14:22
8. RKG Freiburg 2000 18 241:298,5 −57,5 10:26
9. ASV Bauknecht Schorndorf 18 192:323 −131 10:26
10. KSV Wiesental 18 130,5:458,5 −328 0:36

Play-offs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten vier jeder Staffel qualifizierten sich für das Viertelfinale.

Viertelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hinkämpfe am 12. Januar 2002

KG Greiz/Mohlsdorf - SV Siegfried Hallbergmoos 16,5:12
1. Luckenwalder SC - KSV Germania Aalen 6:21
VfK Schifferstadt - AV Germania Markneukirch 14:9
KSV Köllerbach - WKG Halle-Merseburg-Leuna 21,5:6,5

Rückkämpfe am 19. Januar 2002

SV Siegfried Hallbergmoos - KG Greiz/Mohlsdorf 12:10
KSV Germania Aalen - 1. Luckenwalder SC 20:4,5
AV Germania Markneukirch - VfK Schifferstadt6,5:21,5
WKG Halle-Merseburg-Leuna - KSV Köllerbach 5:20,5

Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hinkämpfe am 26. Januar 2002

KG Greiz/Mohlsdorf - KSV Germania Aalen 8:18,5
KSV Köllerbach - VfK Schifferstadt 17:4,5

Rückkämpfe am 2. Februar 2002

KSV Germania Aalen - KG Greiz/Mohlsdorf 29:0
VfK Schifferstadt - KSV Köllerbach 19,5:6

Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hinkampf am 17. Februar 2002

VfK Schifferstadt - KSV Germania Aalen 14,5:10

Rückkampf am 23. Februar 2002

KSV Germania Aalen - VfK Schifferstadt 14:9

Damit war der KSV Germania Aalen deutscher Mannschaftsmeister 2002.

Die Meisterschafts-Mannschaft KSV Germania Aalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Meisterschaftsmannschaft KSV Germania Aalen gehörten folgende Ringer:

Amiran Karndanof, Romica Rasovan, Francesco Costantino, Othmar Kuhner, Djamel Ainaoui, Harun Yildiz, Juri Melnitschenko, Thomas Kaczanowicz, Thorsten Dominik, Aristidis Roumpenian, Serafim Barsakow, Richard Wolny, Anton Nuding, Mijo Prigorec, Riccardo Magni, Felix Polianidis, Angelo Camarda, Marko Yli-Hannuksela, Ara Abrahamian, Ghani Yalouz, Marc Buschle, Cengiz Cakici, Thomas Zander, Martin Lidberg, Aftandil Xantopoulos, Konstantinos Thanos, Igor Klimow, Raymund Edfelder