Robert Zurbriggen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Robert Zurbriggen (* 16. März 1917 in Saas-Fee; † 21. April 1952) war ein Schweizer Offizier und Skisportler.

1946 gewann er gemeinsam mit Louis Bourban, Franz Bumann und Leo Supersaxo das Skipatrouillenrennen im Rahmen des 1. Internationalen Skirennens nach dem Zweiten Weltkrieg in Zermatt. Bei den Olympischen Winterspielen 1948 war er als Kapitän der Schweizer Mannschaft beim Militärpatrouillenlauf, die in dieser Disziplin die Goldmedaille gewann. Beim Skilanglauf erzielte er in der 4 × 10 km-Staffel zusammen mit Niklaus Stump, Max Müller und Edi Schild den fünften und beim 18-km-Skilanglauf den 26. Platz. Gemeinsam mit Adrian Andenmatten, Hubert Bumann und Josef Supersaxo stellte er im Winter 1948/49 in der Region Saas-Fee den ersten mobilen Skilift auf. 1953 wurde aus dem Betrieb die Bergbahnen Saas Fee AG gegründet.[1] 1949 gewann Zurbriggen im Team mit Arnold Andenmatten, Karl Hischier und Karl Bricker ebenfalls den Militär-Skipatrouillenlauf der Olympia-Revanche in Oslo.[2]

Ab Ende 1949 war er als Instruktionsoffizier (Oberleutnant) für den Gebirgskrieg in Kaschmir eingesetzt.[3][4] Er starb in Ausübung seines Berufes als Bergführer.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verbindung Saas Fee-Zermatt wird eines Tages verwirklicht (Memento vom 27. September 2012 im Internet Archive), Interview mit Hubert Bumann, Saas-Fee Skilift AG.
  2. Touristische Entwicklung des Gletscherdorfes: 8. Skiasse im Spiegel der internationalen Sportpresse (Memento vom 6. Juli 2011 im Internet Archive), Saas-Fee.
  3. Schreiben von A. Daeniker an A. Zehnder vom 21. Dezember 1949 in der Datenbank Dodis der Diplomatischen Dokumente der Schweiz
  4. Schreiben von J. Humbert an A. Zehnder vom 18. September 1951 in der Datenbank Dodis der Diplomatischen Dokumente der Schweiz
  5. Freiburger und Walliser Volkskalender 1953 (PDF; 18,7 MB)