Rodolfo Dordoni

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Rodolfo Dordoni (* 1954 in Mailand, Italien) ist ein italienischer Designer für Möbel und Ausstattungen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dordoni beendete sein Studium des Fachs Architektur am Polytechnikum Mailand im Jahre 1979.[1] Danach arbeitete er zehn Jahre lang bis 1989 als Art Director für die Firma Cappellini International und war gleichzeitig für den Außenauftritt der Firma zuständig. Seit 1997 ist er als künstlerischer Leiter des Mailänder Möbelherstellers Minotti für die Entwürfe der Kollektionen dieses Unternehmens zuständig.[1] Zu seinen speziellen Fachgebieten gehören unter anderem Lampen und Möbel, Systeme für die Aufbewahrung, Küchen, Badezimmer-Accessoires, Teppiche und auch Steckdosen und Lichtschalter. Bei weiteren Möbel- und Designfirmen war er als Art Director tätig. Dazu gehören unter anderen Foscarini SRL und Minotti.

Dordonis Entwürfe wurden ferner bei italienischen und ausländischen Firmen wie Artemide, De Sede und Kettal verwirklicht. Seit 1995 arbeitet er mit Dolce & Gabbana zusammen und ist dort für Design und Innenausstattung von Läden und Showrooms und für Wohnungsausstattungen zuständig.

Arbeiten und Entwürfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aufbewahrungssystem Colombia für Cappellini.
  • Sofa Cina für dieselbe Firma (1985).
  • Sofa Cuba für dieselbe Firma (1986).
  • Schränke Aliante, Baltimora, Colombia und Passepartout für Cappellini (1980–1986).
  • Tische und Sitzmöbel Lipsia für dieselbe Firma (1984–1986).
  • Sitzmöbel Waiting für Moroso (1989), verwendet unter anderem in der Lounge des Plenarbereichs des Deutschen Bundestags im Reichstagsgebäude (1999).
  • Sessel Arianna (1992).
  • Sofa Hall (1992).
  • Tischsystem Fermo für Driade (1995).
  • Sitzmöbelreihe Alicon für Minotti.
  • Sitzmöbelreihe Bitta für Kettal.
  • Sitzsysteme Braque, Delaunay, Leger, Villon, Duchamp und Gris für Minotti (1998)
  • Garten-Sitzmöbel BOMA für Kettal.[2]
  • Umbau zweier Etagen des Kaufhauses La Rinascente in Mailand.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chic mit „Jacques“. In: H.O.M.E. Das Designmagazin zum Wohlfühlen, September 2017, S. 14.
  2. BOMA in FAZ-Magazin 6/2015, Seite 18