Rosa von Österreich

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Erzherzogin Rosa (links) mit ihren Eltern und Geschwistern Gottfried, Georg und Helene, um 1909

Erzherzogin Rosa Maria Antonie Roberta Josepha Anna Walburga Carmela Ignazia Rita de Cascia von Österreich[1], ab 1928 Rosa Herzogin von Württemberg (* 22. September 1906 in Parsch bei Salzburg; † 17. September 1983 in Friedrichshafen) war die Tochter von Erzherzog Peter Ferdinand von Österreich-Toskana und Prinzessin Maria Christina von Bourbon-Sizilien.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzherzogin Rosa wuchs mit ihren drei Geschwistern in Salzburg und Wien auf, musste aber nach dem Ende des Ersten Weltkrieges 1918 in die Schweiz emigrieren und ging in Luzern zur Schule. Zu dieser Zeit trug sie den Namen Rosa Habsburg-Lothringen. 1928 heiratete sie in Friedrichshafen den Witwer ihrer Schwester Helene, Philipp Albrecht Herzog von Württemberg, der von 1939 bis zu seinem Tod Chef des Hauses Württemberg war.[2]

Das Paar bekam sechs Kinder. Nach der Verhaftung ihres Mannes durch die NS-Machthaber, musste die Familie aus Stuttgart fliehen. Ihr starkes soziales Engagement galt zunächst vor allem den Kindern ausgebombter Familien, Flüchtlingen, Waisenkindern, dann auch Besatzungskindern. Seit 1950 wirkte sie als Protektorin von Kinderheimen und Altenheimen.

Nachkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helene (* 1929), ∞ 22. August 1961 Federico Marchese Pallavicini
  • Ludwig (* 1930), verzichtete am 29. Juni 1959 für sich und seine Nachkommen auf etwaige Thronrechte und Mitgliedschaft zum ehemals königlichen Haus Württemberg
  • Elisabeth (* 1933), ∞ 18. Juli 1958 Antoine de Borbón
  • Marie Therese (* 1934), ∞ 5. Juli 1957 Henri d'Orléans, geschieden 1984, seit der Scheidung wird sie in ihren Kreisen „Herzogin von Montpensier“ genannt
  • Carl (* 1936)
  • Marie Antoinette (1937–2004)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Person Page. In: thepeerage.com. Abgerufen am 22. Juni 2016.
  2. Das Haus Württemberg - ein biographisches Lexikon, Kohlhammer 1997, ISBN 3-17-013605-4, S. 421