Rudi Fink

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Rudi Fink (* 6. Juli 1958 in Cottbus) ist ein ehemaliger deutscher Amateurboxer und heutiger Boxtrainer.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits mit neun Jahren begann Rudi Fink das Boxtraining. 1972 kam er auf die Sportschule nach Frankfurt an der Oder. Er wurde mehrmals DDR-Juniorenmeister im Bantamgewicht und 1977, 1979 und 1980 DDR-Meister, sowie 1978 DDR-Vizemeister im Federgewicht. 1980 gewann er unter seinem Trainer Manfred Wolke die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Moskau. Für diesen Erfolg wurde er mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Silber ausgezeichnet.[1] Nach 180 Kämpfen, davon 155 Siege, 5 Unentschieden und 10 Niederlagen, beendete er 1981 seine aktive Laufbahn und wurde Trainer.

1993 erhielt er eine Stelle als Landestrainer, doch wurde diese kurz darauf gestrichen. Fink, der nach seiner Lehre zum Kfz-Schlosser auch ein Sportstudium absolvierte, arbeitete ab 1994 als staatlich anerkannter Erzieher in Cottbus.

Im Januar 2003 besuchte er seinen ehemaligen Trainer Wolke, anlässlich dessen 60. Geburtstags. Dieser machte ihm daraufhin das Angebot, als Co-Trainer bei ihm einzusteigen. Seit dem 1. Mai 2003 hatte Rudi Fink diese Stelle inne und betreute unter anderem Danilo Häußler. 2008 wurde das Arbeitsverhältnis aufgelöst.

Rudi Fink ist verheiratet und hat ein Kind.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudi Fink in der Datenbank von Sports-Reference (englisch)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neues Deutschland, 22. August 1980, S. 3