Rudolf Goebel

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Rudolf (Franz) Goebel (* 15. April 1872 in Wien; † 30. Mai 1952 ebenda) war ein vorwiegend in Wien tätiger österreichischer Architekt.

Rebec-Hof“ (1929) im 19. Bezirk, Flotowgasse 12
Elisabethkirchlein (1899–1901) auf dem Hochplateau des Schneebergs

Goebel, Sohn eines Hutmachers, absolvierte die Staatsgewerbeschule Wien, im Anschluss war er von 1889 bis 1896 in diversen Ateliers tätig. Im Herbst 1895 begann er ein Studium bei Otto Wagner an der Akademie der bildenden Künste Wien, welches er nach dem ersten Semester abbrach. Trotzdem wurde er in der Folge im Wien der Jahrhundertwende zu einem der meist beschäftigten Architekten.[1]

Werke[Bearbeiten]

Goebel baute vor allem für das finanzkräftige Wiener Großbürgertum Wohn-, Geschäfts- sowie Miethäuser und Villen. Die Kaiserin-Elisabeth-Gedächtniskirche auf dem Hochschneeberg in Niederösterreich, die er in den Jahren von 1899 bis 1901 errichtete, war sein einziges öffentliche Gebäude. Einer der wenigen öffentlichen Aufträge war 1929 die Errichtung der Wohnhausanlage „Rebec-Hof“ im 19. Bezirk, das als sein letztes bekanntes Bauwerk gilt[1] und unter Denkmalschutz steht.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rudolf Goebel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Rudolf Goebel. In: Architektenlexikon Wien 1770–1945. Herausgegeben vom Architekturzentrum Wien. Wien 2007. Abgerufen am 20. Jänner 2012.
  2. BDA: Wien – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 30. Mai 2011) (pdf; 569 kB)