Ruth Erat

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Ruth Erat-Stierli (* 3. August 1951 in Herisau) ist eine Schweizer Lehrerin, Schriftstellerin, Malerin und Politikerin.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ruth Erat wuchs auf in Bern und Arbon. Sie absolvierte ein Studium an der Universität Zürich. 1985 promovierte sie mit einer Arbeit über Mechthild von Magdeburg zum Doktor der Philosophie. Anschliessend wirkte sie als Lehrerin am Lehrerseminar in Rorschach und als Bezirksschulrätin, später an der Pädagogischen Hochschule in Rorschach, danach an der Innerstaatlichen Maturitätsschule für Erwachsene in Sargans und St. Gallen. Seit 2016 ist sie ausschliesslich als Malerin und Schriftstellerin tätig. 1999 nahm sie am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Erat ist heute in Rheineck, Kanton St. Gallen, ansässig. Als Mitglied der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz war sie von 1991 bis 2001 Gemeinderätin von Rheineck. 2004 bis 2008 war sie St. Galler Kantonsrätin. Seit 2015 ist sie im Arboner Stadtparlament.

Ruth Erat ist Verfasserin von erzählenden Werken und Mitglied des Verbandes Autorinnen und Autoren der Schweiz, des Künstler-Berufsverbandes Visarte und des Schweizerischen Werkbundes.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • «Do sprach dú ellende Sele», Zürich 1985
  • Moosbrand, Frankfurt am Main 1999
  • Der Werkzeugkoffer im All, Frauenfeld 2009
  • Zum Trocknen aufgehängte Flügel, Frauenfeld 2017
  • Im Meer treibt die Welt, Frauenfeld 2019
  • zusammen mit Irène Bourquin, Mit erhobenem Paddel, Warth TG 2020
Herausgeberschaft
  • Beurteilen, bewerten, St. Gallen 1993

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]