Südwest Ludwigshafen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
SV Südwest Ludwigshafen
Logo
Basisdaten
Name Sportverein Südwest 1882
Ludwigshafen e.V.
Sitz Ludwigshafen am Rhein
Gründung 29. Mai 1964
Farben Blau-Weiß
Vorstand Torsten Heger
Website www.sv-suedwest-1882.de
Erste Mannschaft
Trainer Cem İslamoğlu
Stadion Stadion an der Mundenheimer Straße (Südwestplatz)
Plätze 1200
Liga Bezirksliga Vorderpfalz
2016/17 8. Platz
Heim
Auswärts

Der SV Südwest 1882 Ludwigshafen ist ein Fußballverein aus der rheinland-pfälzischen Industriestadt Ludwigshafen am Rhein. Er entstand 1964 durch die Fusion der Ludwigshafener Regionalliga-Vereine SV Phönix 03 Ludwigshafen und TuRa 1882 Ludwigshafen. Derzeit spielt der SV Südwest in der achtklassigen Bezirksliga Vorderpfalz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinfachtes Schema zur Entstehung von Südwest Ludwigshafen

In der Hoffnung, durch eine Fusion und Zusammenlegung der Kräfte die Bundesliga zu erreichen, fusionierten am 29. Mai 1964 TuRa Ludwigshafen mit dem SV Phönix 03 Ludwigshafen zum SV Südwest Ludwigshafen. Sowohl TuRa als auch Phönix waren selbst Ergebnisse einer Fusion. Die Wurzeln von TuRa Ludwigshafen liegen beim MTV 1882 Ludwigshafen (der aus dem 1882 gegründeten TV Hemshof hervorgegangen ist), beim SC Germania Ludwigshafen und bei der Ludwigshafener FG 03, welche am 20. Mai 1938 zu TuRa Ludwigshafen fusionierten. Bereits ein Jahr später, dafür unfreiwillig auf Druck der Nationalsozialisten, fusionierten die überregional bekannten Vereine FC Pfalz Ludwigshafen und FC Phönix Ludwigshafen zusammen mit dem TuFC Ludwigshafen, dem TV 1861 Ludwigshafen, dem Stemm- und Ringclub Ludwigshafen und dem Kanu-Club Ludwigshafen zur TSG 1861 Ludwigshafen. Nachdem diese nach dem Zweiten Weltkrieg aufgelöst wurde, bildeten Mitglieder des FC Pfalz und des FC Phönix den SV Phönix 03 Ludwigshafen.

Die Hoffnung, durch die Zusammenlegung der Kräfte die Bundesliga zu erreichen, erfüllte sich für den Südwest Ludwigshafen nicht: Der Verein blieb bis 1996 durchgängig in der höchsten südwestdeutschen Spielklasse – bis 1974 in der Regionalliga Südwest, nach deren Auflösung vier Jahre lang in der Amateurliga Südwest, nach deren Zusammenlegung mit den Amateurligen Rheinland und Saarland bis 1994 in der Amateur-Oberliga Südwest und nach der Einführung der neuen Regionalliga noch zwei Jahre lang in der Oberliga Südwest. Am Ende der Spielzeit 1995/1996 stieg der SV Südwest als Tabellen-17. und damit Vorletzter in die Fußball-Verbandsliga Südwest ab.

Am dichtesten am Aufstieg in die Bundesliga dran war der SV Südwest 1971 unter Trainer Georg Gawliczek, als der Verein die Aufstiegsrunde lediglich um einen Punkt verfehlte und Borussia Neunkirchen sowie dem FK Pirmasens den Vortritt lassen musste. Ähnlich knapp wurde es in den folgenden Jahren kein weiteres Mal. Im DFB-Pokal 1978/79 erreichte die Mannschaft das Viertelfinale und besiegte unter anderem den Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern. Das Viertelfinale ging gegen den 1. FC Nürnberg mit 0:2 verloren.

Am Ende der Verbandsligasaison 2013/14 stieg der SV Südwest als Tabellenvierzehnter in die Landesliga Ost ab, in der er in der Saison 2014/15 antrat. Nachdem diese Saison als Tabellenfünfzehnter abgeschlossen wurde, erfolgte der Abstieg in die Bezirksliga Vorderpfalz, in der man seit 2015 antritt.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Südweststadion

In der Regel trägt der SV Südwest seine Heimspiele in dem 1949 erbauten und 1200 Zuschauer fassenden Stadion an der Mundenheimer Straße aus, das zuvor Spielstätte des SV Phönix war. Im Volksmund wird das kleine Stadion jedoch Südwestplatz genannt. Wenn die Umstände es erfordern, weicht der Verein ins benachbarte Südweststadion aus, das derzeit für 6.100 Zuschauer zugelassen ist.

TuRa spielte vor der Fusion an der Bayreuther Straße, wo 15.000 Zuschauer Platz fanden.

Ehrenpräsidium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 49° 27′ 56,02″ N, 8° 26′ 13,89″ O